· Index besagt, wie viele Atome in einer Verbindung vorkommen. Beispiel: die Verbindung Traubenzucker, C6H12O6 weist pro Molekül 6 C-Atome, 12 H-Atome und 6 O-Atome auf. Hinweis: diese Zahlen werden unmittelbar NACH dem Atom KLEIN geschrieben.
· Im Gegensatz dazu gibt es den stöchiometrische Koeffizienten, GROSS geschrieben, VOR dem Atom (oder der Verbindung).
· Beispiel: 7 He heisst, dass 7 Heliumatome vorkommen, 13 Fe heisst, dass total 13 Fe Atome vorliegen.
· Ein Malzeichen muss nicht unbedingt angegeben werden, kann aber. Beide Aussagen sind also identisch (13 Fe resp. 13·Fe).
· Eine Kombination dieser beiden Grössen ist auch möglich, z.B. 13 CH12O6 heisst, dass total 13 Traubenzuckermoleküle vorkommen mit jeweils 6 C-Atomen, 12 H-Atomen und 6 O-Atomen. Total also 13·6=78 C-Atomen, 13·12=156 H-Atomen und 13·6=78 O-Atomen.
Gegeben seien jeweils eine gewisse Anzahl Elemente. Kreiere daraus möglichst viele der gegebenen Verbindungen. Zum Teil kann es sein, dass Elemente übrigbleiben. Falls was übrig bleibt gib an, wie viele und welche Elemente zu viel wären.
Gegeben seien jeweils eine gewisse Anzahl Elemente. Kreiere daraus möglichst viele der gegebenen Verbindungen. Zum Teil kann es sein, dass Elemente übrigbleiben. Falls was übrig bleibt gib an, wie viele und welche Elemente zu viel wären.
Wenn Lithium als Elementname definiert ist, so heisst dies automatisch 3 Protonen. Oder anders gesagt: etwas mit drei Protonen muss Lithium heissen, egal wie viele Neutronen und Elektronen vorhanden sind. Aus der Nukleonenzahl (Nukleus = Kern = Protonen und Neutronen) gleich 7 ergibt sich somit die Anzahl Neutronen gleich 4. (3 + x = 7). Da das Element neutral ist (oben rechts neben dem Elementsymbol keine Ladung und somit neutral) ergibt sich die Anzahl der Elektronen = 3.
Verbrennen heisst eine Reaktion mit O2, nach Möglichkeit entstehen Kohlendioxid und Wasser: C8H18 +12.5·O2 ⇄ 8·CO2 + 9·H2O Wie kann dies überhaupt gelöst werden? Willkürlich wird von einem Teilchen C8H18 ausgegangen. Somit sind 8 C-Atome auf der linken Seite der Reaktionsgleichung vorhanden. Damit müssen aber auch 8 C-Atome auf der rechten Seite erscheinen. Da die C-Atome nur in das Kohlendioxid gehen müssen total 8 CO2 vorhanden sein. Analog mit den Wasserstoffatomen: auf der linken Seite kommen vom Oktan total 18 H-Atome. Die gehen alle zum Wasser, welches pro Molekül 2 H-Atome benötigt. Somit können maximal 9 Wassermoleküle gebildet werden. Somit sind alle Koeffizienten auf der rechten Seite bestimmt. Damit ergibt sich aber auch die totale Anzahl der O-Atome, nämlich 8·2 + 9·1 = 25 O-Atome. Die kommen schlussendlich vom O2 auf der linken Seite. Total lassen sich daraus 12.5·O2 Moleküle bilden.
Videoantwort: Erklärung in Form eines Videos, Dauer 8:40
Eine Substanz wurde verbrannt und man erhält pro unbekanntem Molekül 9 Wasser- sowie 9 Kohlendioxidmoleküle. Um welche Substanz handelt es sich? Hinweis zur gesuchten Substanz: Die allgemeine Summenformel lautet CxH2x, wobei x zu bestimmen wäre.
Eine Substanz wurde verbrannt und man erhält pro unbekanntem Molekül 9 Wasser- sowie 9 Kohlendioxidmoleküle. Um welche Substanz handelt es sich? Hinweis zur gesuchten Substanz: Die allgemeine Summenformel lautet CxH2x, wobei x zu bestimmen wäre.
Das Mol ist eine Mengenangabe. Genauer: 1 Mol entspricht 6.022·1023 'Dingen'. Diese Dinge können Atome, Reiskörner, Elektronen, Moleküle, Gummibärchen etc. sein
Die Molmasse gibt an, wie viel Gramm einer Substanz einem Mol entspricht.
Bei Kohlenstoff steht auf dem PSE z.B. 12.0107. Diese Zahl bedeutet, dass ein Mol Kohlenstoff-Atome (=6.022·1023 C-Atome) insgesamt 12.0107 g (oder gerundet 12.0 g) wiegen.
Gleiche Aussage, aber 'in kurz': M(C) = 12 g/mol.
Beachte: wie in der Physik üblich wird auch in der Chemie die Masse 'm' umschrieben.
Dazu wird das Periodensystem ('PSE') benötigt. Berechnung z.B. für Wasser, H2O.
Bei H steht auf dem PSE 1.00794 (g/mol), bei Sauerstoff 15.9994 (g/mol). Das heisst also, dass ein mol die Masse von Wasserstoffatome 1.00794 g, und analog ein mol O-Atome 15.9994 g.
Ein (!) einziges Wassermolekül weist 2 Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom auf
Ein mol (!) Wassermoleküle weisen somit 2 mol H-Atome und 1 mol O-Atome auf.
Die Molmasse berechnet sich somit zu 2·1.00794 + 1·15.9994 = 18.01528 g oder gerundet 18 g/mol auf.
In Kurzform geschrieben: M(H2O) = 18 g/mol
Videoantwort: Erklärung in Form eines Videos, Dauer 3:38
Danach kann die Frage mit zwei gleichen Ansätzen gelöst werden: Beispiel: 88 g CO2 seien vorhanden. Damit wird m = 88 g sowie M(CO2) = 44 g/mol.
Variante 1: Mit einem Dreisatz kann weiter gerechnet werden: ein Mol CO2 wiegt 44 Gramm (ja durch die Molmasse gegeben).Nun hat man aber total 88 g. Wie viele Mol sind dies? Dreisatz machen und die Antwort lautet: 2 mol
Variante 2: Mit einer Formel (welche schlussendlich den Dreisatz ausführt) n = m/M = 88g / (44g/mol) = 2 mol
Auf dem Periodensystem ('PSE') sind u.a. die Massen der Atome angegeben. So steht beim Element Brom unter anderem die Angabe 79.904. Diese Angabe ist folgendermassen zu interpretieren: entweder ist gefragt, welche Masse ein einziges Bromatom aufweist (: 79.904 u) oder welche Masse ein Mol Bromatome (: also nicht nur ein einziges Bromatom, sondern ein Mol = 6.022·1023 Bromatome) aufweisen (: 79.904 g). Ein 'u' ist also eine Massenangabe (1 u = 1.66·10-27kg), g/mol ist die Massenangabe für 1 mol (oder 6.022·1023) .
Ein unit entspricht ungefähr der Masse eines Protons. und entspricht 1.66·10-27 kg resp. 1.66·10-24 g. Die relative Atommasse (offizieller Begriff aber zum Teil verwirrend) auf dem Periodensystem gibt somit üblicherweise zwei Ansichten wieder:
die Masse eines (einzelnen!) Atoms, z.B. beim Kohlenstoff wäre dies 12.0107 u
die Masse eines Mols (also 6.022·1023) Atome, z.B. Kohlenstoff 12.0107 Gramm
Diverse Berechnungen zum Thema mol und rechnen mit grossen Zahlen.
Person A erhält einen Tageslohn von 1000.-, Person B einen Jahreslohn von einem halben Mol Franken. Wer hat den grösseren Jahreslohn? Annahme: Person A arbeite an 365 Tagen im Jahr. Um welchen Faktor verdient die Person mehr als die andere Person?
Ein mol Franken wird gleichmässig auf die Weltbevölkerung (ca. 8 Milliarden Personen) verteilt. Wie viel Franken erhält jede Person?
Die Strecke Sonne – Erde beträgt ca. 150 Millionen Kilometer. Wie viele Atome mit einem Durchmesser von jeweils 10-10 m wären notwendig, um diese Strecke wie eine Perlenschnur abzulegen. Angabe der benötigten Atome in mol.
Der pH-Wert gleich sieben heisst, dass pro Liter Wasser(-teilchen) 10-7 mol speziellere Wasserteilchen (H3O+) vorliegen. Wie viele Teilchen sind dies also konkret? Und wie viele 'normale' Wasserteilchen sind eigentlich vorhanden?
Diverse Berechnungen zum Thema mol und rechnen mit grossen Zahlen.
Person A erhält einen Tageslohn von 1000.-, Person B einen Jahreslohn von einem halben Mol Franken. Wer hat den grösseren Jahreslohn? Annahme: Person A arbeite an 365 Tagen im Jahr. Um welchen Faktor verdient die Person mehr als die andere Person?
Ein mol Franken wird gleichmässig auf die Weltbevölkerung (ca. 8 Milliarden Personen) verteilt. Wie viel Franken erhält jede Person?
Die Strecke Sonne – Erde beträgt ca. 150 Millionen Kilometer. Wie viele Atome mit einem Durchmesser von jeweils 10-10 m wären notwendig, um diese Strecke wie eine Perlenschnur abzulegen. Angabe der benötigten Atome in mol.
Der pH-Wert gleich sieben heisst, dass pro Liter Wasser(-teilchen) 10-7 mol speziellere Wasserteilchen (H3O+) vorliegen. Wie viele Teilchen sind dies also konkret? Und wie viele 'normale' Wasserteilchen sind eigentlich vorhanden?
Jahresgehalt Person A: 365·1000.- = 365'000.- = 3.65·105 Jahresgehalt Person B: 0.5·6.022·1023 = 3.011·1023 Person B erhält viel mehr Lohn. Faktor: 3.011·1023 / 3.65·105 = 8.25·1017
6.022·1023 Franken/ 8·109 = 7.5·1013 Franken pro Person Oder in Worten: ca. 75'000 Milliarden Franken pro Person
150 Mio km = 150·106 km = 150·109 m 150·109 m / 10-10 m = 1.5·1021 Atome Anzahl mol = 1.5·1021 /6.022·1023 = 0.0025 mol Oder in Worten: ca. 1/400 mol
Wie funktioniert Stöchiometrie? Auf was muss man sich besonders achten, bei einer Stöchiometrie Rechnung? Wie funktionieren die Textaufgaben bei der Stöchiometrie schon wieder? Gibt es da ein Anwendungsmuster? (Anzahl Moleküle berechnen, wie viel Gramm entstehen, wie viel Gramm braucht es etc.)
Wie funktioniert Stöchiometrie? Auf was muss man sich besonders achten, bei einer Stöchiometrie Rechnung? Wie funktionieren die Textaufgaben bei der Stöchiometrie schon wieder? Gibt es da ein Anwendungsmuster? (Anzahl Moleküle berechnen, wie viel Gramm entstehen, wie viel Gramm braucht es etc.)
Um die Fragen zu klären, müssen die Begriffe wie Molmasse sowie Anzahl mol bekannt sein. Die Frage und deren Antwort lässt sich folgendermassen zusammenfassen:
Die wichtigste Erkenntnis bei der Stöchiometrie ist, dass die Anzahl der beteiligten Atome/Moleküle zentral ist.
Die Anzahl der beteiligten Atome muss auf beiden Seiten des Reaktionspfeil identisch sein, es gehen keine Atome verloren oder kommen hinzu.
Beginne mit den Molekülen welche via Masse m gegeben sind und berechne daraus die Anzahl Mole n.
Aufgrund der (ausgeglichen) stöchiometrischen Gleichung kann nun zuerst auf die Anzahl Mol 'n' geschlossen werden.
Aufgrund der Anzahl Mole 'n' sowie der jederzeit berechenbaren Molmassen 'M' kann nun die Massen m der unbekannten Substanzen berechnet werden: aus n=m/M folgt m=n·M
Es sollen 100 Gramm Wasser hergestellt werden. Stelle a) … die Reaktionsgleichung auf b) … berechne wie viel Gramm der einzelnen Komponenten benötigt werden
Es sollen 100 Gramm Wasser hergestellt werden. Stelle a) … die Reaktionsgleichung auf b) … berechne wie viel Gramm der einzelnen Komponenten benötigt werden
Hinweis: nicht verlangt, aber die benötigte Menge O2 berechnet sich folgendermassen: Gemäss Reaktionsgleichung braucht es doppelt so viele Teilchen O2 wie CH4, also total 8 mol. M(O2) = 32 g/mol. Somit total 8·32 = 256 Gramm O2 notwendig.
Annahme: 1 Liter entspricht 1 kg (Dichte = 1.0 g/cm3). Somit 1000 ml 1000 Gramm. Also 54 Milliliter.
Bei Normalbedingungen (0℃ und Normaldruck) nimmt ein beliebiges Gas (auch Wasser in Form von Wasserdampf) pro Mol 22.4 Liter ein. Mit n = m/M(H2O=) = 54 / 18 = 3 mol ergibt sich ein Volumen von 3·22.4=67.2 Litern.
Mit pV=nRT ergibt sich für (n = 1 mol) ein V = nRT/p = (1 mol · 8.314 JmolK · (273+70)K) / (3·101300 N/m2) = 0.00938 m3 resp. 9.38 Liter (pro mol) und somit für 3 mol (siehe Aufgabe b) ein Volumen von 28.2 Liter.
Rund um die Herstellung von Kochsalz. Zur Herstellung von 150 g Kochsalz werden 70 g Natrium bereitgestellt, die mit Chlor zu Natriumchlorid reagieren sollen. Welche Masse bleibt vom Natrium nach (stöchiometrischem) Einsatz übrig?
Rund um die Herstellung von Kochsalz. Zur Herstellung von 150 g Kochsalz werden 70 g Natrium bereitgestellt, die mit Chlor zu Natriumchlorid reagieren sollen. Welche Masse bleibt vom Natrium nach (stöchiometrischem) Einsatz übrig?
a) Die Formel für Methylalkohol ist CH3OH. Welche Molekülmasse besitzt ein solches Molekül?
b) Wie viele Sauerstoffatome enthalten 1 g O2-Moleküle?
c) Wie viele Atome enthält 1g Heliumgas?
d) Wie viel Gramm entsprechen 1 mol Schwefel, 1 mol Natrium und 1 mol Wasser?
e) Wie gross ist die Masse von: 0.5 mol Kohlenstoffdioxid (Formel CO2) 0.1mol Schwefelsäure (Formel H2SO4)?
f) Wie gross ist die Molekülmasse einer Substanz, wenn 0.87 mol von ihr 24.36 g wiegen?
g) Wie viel C-Atome enthalten 24 g Kohlenstoff?
h) Wie viele Sauerstoffatome enthalten 1 g Ozon (O3)? Angabe in Mol (n) und 'wirkliche' Anzahl
Halbschwere Aufgaben
i) Wie viel Gramm Wasser bildet sich bei der Verbrennung von 100 g Methan (CH4)?
j) Mennige (Pb304) lässt sich aus Bleioxid (PbO) durch Oxidation mit Sauerstoff darstellen. Berechne die Masse an Bleioxid, die zur Herstellung von 100 kg Mennige erforderlich ist.
k) Alkohol (C2H5OH) wird üblicherweise durch Vergären von Glukose (C6H12O6) dargestellt, entsprechend der Reaktionsgleichung : Glucose-Molekül –> 2 Alkoholmoleküle + 2 Kohlendioxid-Moleküle Wie viel kg Alkohol lassen sich aus 2 kg Glukose gewinnen?
Schwere Aufgaben
l) Wie viel Gramm Zinksulfid(ZnS) erhalten wir bei der Umsetzung von 200 g Zink mit 1000 g Schwefel (S8)?
a) Die Formel für Methylalkohol ist CH3OH. Welche Molekülmasse besitzt ein solches Molekül?
b) Wie viele Sauerstoffatome enthalten 1 g O2-Moleküle?
c) Wie viele Atome enthält 1g Heliumgas?
d) Wie viel Gramm entsprechen 1 mol Schwefel, 1 mol Natrium und 1 mol Wasser?
e) Wie gross ist die Masse von: 0.5 mol Kohlenstoffdioxid (Formel CO2) 0.1mol Schwefelsäure (Formel H2SO4)?
f) Wie gross ist die Molekülmasse einer Substanz, wenn 0.87 mol von ihr 24.36 g wiegen?
g) Wie viel C-Atome enthalten 24 g Kohlenstoff?
h) Wie viele Sauerstoffatome enthalten 1 g Ozon (O3)? Angabe in Mol (n) und 'wirkliche' Anzahl
Halbschwere Aufgaben
i) Wie viel Gramm Wasser bildet sich bei der Verbrennung von 100 g Methan (CH4)?
j) Mennige (Pb304) lässt sich aus Bleioxid (PbO) durch Oxidation mit Sauerstoff darstellen. Berechne die Masse an Bleioxid, die zur Herstellung von 100 kg Mennige erforderlich ist.
k) Alkohol (C2H5OH) wird üblicherweise durch Vergären von Glukose (C6H12O6) dargestellt, entsprechend der Reaktionsgleichung : Glucose-Molekül –> 2 Alkoholmoleküle + 2 Kohlendioxid-Moleküle Wie viel kg Alkohol lassen sich aus 2 kg Glukose gewinnen?
Schwere Aufgaben
l) Wie viel Gramm Zinksulfid(ZnS) erhalten wir bei der Umsetzung von 200 g Zink mit 1000 g Schwefel (S8)?
i) CH4 + 2·O2 ⇄ CO2 + 2·H2O siehe untenstehende Tabelle ! Es werden also 18·12.5 = 225 Gramm Wasser gebildet.
j) 6·PbO + O2 ⇄ 2·Pb304 siehe untenstehende Tabelle ! Es werden also ca. 97.6 kg PbO benötigt
k) C6H12O6 ⇄ 2·C2H5OH + 2·CO2 siehe untenstehende Tabelle ! Es werden ca. 1.02 kg Ethanol erhalten
Schwere Aufgaben
l) 8·Zn + S8 ⇄ 8 ZnS · Die Aufgabe ist überbestimmt, zwei Situationen ausrechnen · siehe untenstehende Tabelle ! · l-1: nur mit (200) g Zink · l-2: nur mit (1000g) Schwefel · Beachte, dass mit 200 g Zink und gleichzeitig 1000 g S gestartet wird · Variante l-2 würde 2043 g Zink benötigen, vorhanden sind aber nur 200 g · Variante l-1 würde alles Zink aufbrauchen, jedoch bleibt S8 übrig
Ein Auto verbraucht auf 100 km 10 Liter Diesel. a) Berechne die Masse des entstehenden Kohlendioxids. b) Berechne das Volumen welches das entstehende Kohlendioxid einnimmt. Annahme: Standardbedingungen Annahme: Diesel bestehe aus einer einzigen Komponente: C15H32
Ein Auto verbraucht auf 100 km 10 Liter Diesel. a) Berechne die Masse des entstehenden Kohlendioxids. b) Berechne das Volumen welches das entstehende Kohlendioxid einnimmt. Annahme: Standardbedingungen Annahme: Diesel bestehe aus einer einzigen Komponente: C15H32
1. Hinweis: Es gilt zu beachten, dass die Dichte des C15H32 zu bestimmen wäre. Eine sehr kurze Internetrecherche gibt einen Wert von ca. 0.75 g/ml. Die Angabe macht Sinn, Diesel schwimmt auf dem Wasser. 2. Hinweis: Der Ausdruck '10 Liter Diesel werden verbraucht' gilt es derart zu interpretieren, dass der Diesel verbrannt wird. Dementsprechend gilt es die (ausgeglichene) Reaktionsgleichung aufzustellen. Wie üblich gilt, dass bei Verbrennungsreaktion – sofern möglich – Wasser und Kohlendioxid entstehen.
a) C15H32 (l) + 23·O2 (g) → 15·CO2 (g) + 16·H2O (l) Mit Dichte(C15H32) = 0.75 g/ ml ergeben sich bei 10 Liter: m(C15H32)=7.5 kg
Stoff
M(g/mol)
m(g)
n(mol)
C15H32
212
7500
7500/212 = 35.4
CO2
44
23349
15·35.4 = 530.6
Die Rechnung zeigt, dass ca. 23 kg CO2 entstehen. Unter der Annahme, dass ca. 100 km mit 10 Liter Diesel gefahren werden können ergibt sich pro Kilometer ein CO2 Ausstoss von ca. 230 Gramm. Das Resultat entspricht ziemlich gut den aktuellen Werten, welche moderne Motoren erbringen können.
b) Hinweis: Es gilt bei Normalbedingungen, dass irgendein Gas (also auch Kohlendioxid) pro mol 22.4 Liter beansprucht. Somit wäre das Volumen 530.6 · 22.4 = 11885 Liter resp. circa 11.8 m3 resp. einem Würfel mit einer Seitenlänge von ca. 2.3m, komplett gefüllt mit CO2.
Videoantwort: Erklärung in Form eines Videos, Dauer 9:06
Berechne die Massen aller beteiligten Teilchen folgender Reaktionsgleichungen
PbO + C → Pb + CO2, gegeben sei 0.528 g C. M(PbO) = 223.2 g/mol, M(Pb) = 207.2 g/mol, M(CO2) = 44 g/mol
NaCl → Na + Cl2, gegeben sei 100 g Na. M(NaCl) = 58.5 g/mol, M(Cl2) = 71 g/mol
Fe + O2 → Fe2O3, gegeben sei 100 Tonnen Eisen. M(O2) = 32 g/mol, M(Fe2O3) = 159.6 g/mol
Natrium (Na) und Chlorgas (Cl2) entstehen durch eine Schmelzelektrolyse (besonderes technisches Verfahren) aus Natriumchlorid (NaCl). Stelle die Reaktionsgleichung auf und berechne, wie viel Gramm Natriumchlorid eingesetzt werden müssen, um 100.0 g Natrium zu erhalten.
Calciumcarbid (CaC2) ist eine Festsubstanz, die mit Wasser ein brennbares Gas entwickelt, wurde früher auch für Grubenlampen benötigt. Reaktionsgleichung: Ca + 2·C → CaC2 Wie viel kg CaC2 erhält man, wenn man 50 kg Ca einsetzt? Wie viel kg Kohlenstoff wird dafür benötigt.
Berechne die Massen aller beteiligten Teilchen folgender Reaktionsgleichungen
PbO + C → Pb + CO2, gegeben sei 0.528 g C. M(PbO) = 223.2 g/mol, M(Pb) = 207.2 g/mol, M(CO2) = 44 g/mol
NaCl → Na + Cl2, gegeben sei 100 g Na. M(NaCl) = 58.5 g/mol, M(Cl2) = 71 g/mol
Fe + O2 → Fe2O3, gegeben sei 100 Tonnen Eisen. M(O2) = 32 g/mol, M(Fe2O3) = 159.6 g/mol
Natrium (Na) und Chlorgas (Cl2) entstehen durch eine Schmelzelektrolyse (besonderes technisches Verfahren) aus Natriumchlorid (NaCl). Stelle die Reaktionsgleichung auf und berechne, wie viel Gramm Natriumchlorid eingesetzt werden müssen, um 100.0 g Natrium zu erhalten.
Calciumcarbid (CaC2) ist eine Festsubstanz, die mit Wasser ein brennbares Gas entwickelt, wurde früher auch für Grubenlampen benötigt. Reaktionsgleichung: Ca + 2·C → CaC2 Wie viel kg CaC2 erhält man, wenn man 50 kg Ca einsetzt? Wie viel kg Kohlenstoff wird dafür benötigt.
a) Beachte, dass die Gleichung noch ausgeglichen werden muss: 2·PbO + C → 2·Pb + CO2 die gesuchten Massen betragen: · m(PbO) = 19.64 g · m(Pb) = 18.23 g · m(CO2) = 1.94 g
b) Beachte, dass die Gleichung noch ausgeglichen werden muss: 2·NaCl → 2·Na + Cl2 die gesuchten Massen betragen: · m(NaCl) = 254.4 g · m(Cl2) = 154.4 g
c) Beachte, dass die Gleichung noch ausgeglichen werden muss: 4·Fe + 3·O2 → 2·Fe2O3 Beachte, dass 100 Tonnen Eisen gegeben sind. Die Rechnung ist in g/mol. m(O2) = ca. 42.9 Tonnen m(Fe2O3) = ca. 142.7 Tonnen
Sie lautet p·V = n·R·T, wobei … · p der Druck (in N/m2) · T die Temperatur (in Kelvin) · n die Anzahl Mol · V das Volumen (in m3) · und R eine Konstante (8.314 J·mol·K) ist.
Es gelten die nicht schlechten Annahmen, dass die Gasteilchen sich voneinander unabhängig bewegen und dass das Eigenvolumen des Gases vernachlässigbar klein ist zum beanspruchten Volumen. Bei Normalbedingungen (Null Grad Celsius sowie Druck auf Meereshöhe) ergibt sich ein Volumen von 22.4 Liter resp. 0.0224 m3
Eine Gasprobe nimmt bei einem Druck von 75 kPa ein Volumen von 360 ml ein. Welches Volumen nimmt die Probe bei der gleichen Temperatur unter einem Druck von 100 kPa ein ?
Das Volumen einer Gasprobe beträgt 462 ml bei 35 ℃ und 115 kPa. Welches ist das Volumen bei Normalbedingungen ?
Wie viel Liter CO (g) bei Normalbedingungen gemessen, werden benötigt, um 1.0 kg Rost (Fe2O3) folgendermassen umzusetzen: Fe2O3 + CO → Fe + CO2
Ein Mol eines Gases beansprucht bei Normalbedingungen 22.4 Liter. Berechne die Seitenlänge des Mol-Würfels.
Wie viel Kilogramm Luft sind in einem Schulzimmer? Annahmen: 180 m3, 20 ℃ 100'000 Pa, Luft 80% N2, 20% O2
Eine Gasprobe nimmt bei einem Druck von 75 kPa ein Volumen von 360 ml ein. Welches Volumen nimmt die Probe bei der gleichen Temperatur unter einem Druck von 100 kPa ein ?
Das Volumen einer Gasprobe beträgt 462 ml bei 35 ℃ und 115 kPa. Welches ist das Volumen bei Normalbedingungen ?
Wie viel Liter CO (g) bei Normalbedingungen gemessen, werden benötigt, um 1.0 kg Rost (Fe2O3) folgendermassen umzusetzen: Fe2O3 + CO → Fe + CO2
Ein Mol eines Gases beansprucht bei Normalbedingungen 22.4 Liter. Berechne die Seitenlänge des Mol-Würfels.
Wie viel Kilogramm Luft sind in einem Schulzimmer? Annahmen: 180 m3, 20 ℃ 100'000 Pa, Luft 80% N2, 20% O2
Beachte, dass die Gasgleichung folgendermassen umformuliert werden kann: p·V = n·R·T → p·V/T = n·R Beachte, dass nach dieser Umformung der Term n·R auf einer Seite steht. Da es sich um konstante Werte handelt, bleibt somit der Wert, egal wie gross p, V und T sein mögen, immer gleich und folgende praktisch Gleichung resultiert: p1·V1/T1 = p2·V2/T2 Die Werte 1 resp. 2 sollen darauf Hinweisen, dass es sich um die Situation 1 resp. 2 handelt.
5 Gramm Kochsalz wird in ein Liter Wasser gegeben. Welche Konzentration hat die Lösung?
18 g C6H12O6 werden in 120 ml Wasser gelöst. Welche Konzentration hat die Lösung?
10 ml einer 0.02 mol/l Vitamin C Lösung wurden produziert. Welche Masse hatte die eingewogene Masse? Hinweis: M(Vitamin C) = 176.13 g/mol
Es sollen 100 ml einer Magnesiumbromidlösung (MgBr2) mit der Konzentration von c = 0.02 mol/L hergestellt werden. Wie kann diese Lösung im Chemielabor hergestellt werden?
Ein Liter einer Kochsalzlösung wiege 1.34 kg. Welche Konzentration hat die Lösung?
5 Gramm Kochsalz wird in ein Liter Wasser gegeben. Welche Konzentration hat die Lösung?
18 g C6H12O6 werden in 120 ml Wasser gelöst. Welche Konzentration hat die Lösung?
10 ml einer 0.02 mol/l Vitamin C Lösung wurden produziert. Welche Masse hatte die eingewogene Masse? Hinweis: M(Vitamin C) = 176.13 g/mol
Es sollen 100 ml einer Magnesiumbromidlösung (MgBr2) mit der Konzentration von c = 0.02 mol/L hergestellt werden. Wie kann diese Lösung im Chemielabor hergestellt werden?
Ein Liter einer Kochsalzlösung wiege 1.34 kg. Welche Konzentration hat die Lösung?
c = m(NaCl)/M(NaCl)/V = 5g/58.5g/mol/1.0 L = 0.085 mol/l
c = m(C6H12O6)/M(C6H12O6)/V = 18g/180g/mol/0.12L = 0.833 mol/l
c = n/V = m/M/V → m = c·V·M m = 0.02 mol/l · 0.01 l · 176.13 g/mol = 0.035 g
c = n/V = m/M/V → m = c·V·M M(MgBr2) = 184.3 g/mol m = 0.02 mol/L · 0.1 L · 184.3 g/mol = 0.3686 g Es müssen also 0.3686 Gramm MgBr2 eingewogen werden und soviel Wasser hinzugefügt werden, dass das Schlussvolumen 100 ml beträgt.
Annahme: 1 Liter Wasser sei 1.0 kg, der Rest also Kochsalz: 340 Gramm n=m(NaCl)/M(NaCl) = 340g/58.5 g/mol = 5.81 mol c = n/V = 5.81 mol / 1.0 L = 5.81 mol/L
Berechne die Konzentration von Haushaltszucker (C12H22O11), in einer Tasse Kaffee (150 ml), wenn darin ein Würfelzucker (m = 7.7 g) aufgelöst wird. Zusatz: Wie viele Moleküle Koffein (C8H10N4O2) befinden sich nach einem Kaffee im Körper, wenn in einer Tasse Kaffee 80 mg davon aufgelöst waren?
Berechne die Konzentration von Haushaltszucker (C12H22O11), in einer Tasse Kaffee (150 ml), wenn darin ein Würfelzucker (m = 7.7 g) aufgelöst wird. Zusatz: Wie viele Moleküle Koffein (C8H10N4O2) befinden sich nach einem Kaffee im Körper, wenn in einer Tasse Kaffee 80 mg davon aufgelöst waren?
Zu 150 ml einer Lösung mit c = 0.3 mol/l werden 200 ml Wasser gegeben. Welche Konzentration
Zu 300 ml einer Lösung mit c = 0.3 mol/l werden 200 ml einer (gleichen) Lösung mit c= 0.5 mol/L gegeben. Welche Konzentration hat die Lösung jetzt?
Gegeben sei 1.5 L einer Kochsalzlösung mit c = 0.15 mol/L. Nun sollen aber 2.0 L einer Kochsalzlösung mit c = 0.3 mol/L hergestellt werden. Wie viele Gramm Kochsalz sowie Wasser muss zur gegebenen Kochsalzlösung noch zusätzlich dazugegeben werden.
Zu 150 ml einer Lösung mit c = 0.3 mol/l werden 200 ml Wasser gegeben. Welche Konzentration
Zu 300 ml einer Lösung mit c = 0.3 mol/l werden 200 ml einer (gleichen) Lösung mit c= 0.5 mol/L gegeben. Welche Konzentration hat die Lösung jetzt?
Gegeben sei 1.5 L einer Kochsalzlösung mit c = 0.15 mol/L. Nun sollen aber 2.0 L einer Kochsalzlösung mit c = 0.3 mol/L hergestellt werden. Wie viele Gramm Kochsalz sowie Wasser muss zur gegebenen Kochsalzlösung noch zusätzlich dazugegeben werden.
c = n/V resp. n = c·V n(Lösung) = c·V = 0.3 mol/l·0.15 l = 0.045 mol neues Volumen: 150 ml + 200 ml = 350 ml resp. 0.35 L c = n/V = 0.045 mol / 0.35 L = 0.129 mol/L
c = n/V resp. n = c·V n1(Lösung) = c1·V1 = 0.3 mol/l·0.3 l = 0.09 mol n2(Lösung) = c2·V2 = 0.5 mol/l·0.2 l = 0.1 mol neue n: n1 + n2 = 0.19 mol neues Volumen: 300 ml + 200 ml = 500 ml resp. 0.55 L c = n/V = 0.19 mol / 0.5 L = 0.38 mol/L
Zusätzliches Volumen: 2.0 L – 1.5 L = 0.5 L n1(1.5 L Lösung) = c1·V1 = 0.15 mol/L·1.5L = 0.225 mol n2(2.0 L Lösung) = c2·V2 = 0.3 mol/L·2L = 0.6 mol mit n=m/M resp. m(NaCl) =n·M(NaCl) M(NaCl) = 58.5 g/mol m1(NaCl) =0.225 mol · 58.5 g/mol = 13.16 g m2(NaCl) =0.6 mol · 58.5 g/mol = 35.1 g Zusätzliche Menge NaCl = 35.1-13.16 = ca. 22 Gramm
Luft bestehe zu 80% aus N2 sowie 20% O2 Bestandteil N2: 80% eines Mols: 0.8 mol Bestandteil O2: 20% eines Mols: 0.2 mol Dichte(Luft) = (0.8·M(N2)+0.2·M(O2))/22.4 = (0.8·28+0.2·32)/22.4 = 1.29 g/L
Die Dichte von CO2 beträgt 1.96 g/L, von der Luft 1.29 g/L. Somit ist CO2 'schwerer' wie die Luft und verdrängt somit das 'leichtere' O2 (Dichte 1.43 g/L), die Flamme erstickt, da kein Sauerstoff zur Kerzenflamme dringen kann.