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Lösung_1: Die Atome (resp. deren Ionen) tendieren dazu, eine komplett gefüllte äusserste Valenzschale zu erreichen. Dies kann dadurch erreicht werden, indem eine entsprechende Anzahl Elektronen aufgenommen resp. abgegeben wird.
Da nicht beliebig viele Elektronen aufgenommen – abgeben werden können (das Ion muss ja auch noch stabil sein) gilt die Regel, dass der 'Weg des kleineren Aufwandes' begangen wird. Das heisst, ein Teilchen mit 3 Valenzelektronen gibt 3 e– ab und nimmt nicht 5 e– auf, um eine komplett volle (8 e-) oder leere (0 e-) Valenzschale zu erreichen.
Bei 4 Valenzelektronen können beide Situationen erwartet werden, z.B. C4+ resp. C4-Atom Anzahl Valenz-Elektronen Aufnahme – Abgabe Ion Al 3 Abgabe 3 e– Al3+ F 7 Aufnahme 1 e– F– 4Be 2 Abgabe 2 e– Be2+ K 1 Abgabe 1 e– K+ 52Te 6 Aufnahme 2 e– Te-2 Ne 8 weder noch Ne Ca 2 Abgabe 2 e– Ca2+ S 6 Aufnahme 2 e– S2- N 5 Aufnahme 3 e– N3- February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Definiere Zwitterion (Salze-05)Was ist ein Zwitterion?
#3363
Lösung_1: Ein Zwitterion ist ein Molekül mit zwei oder mehreren funktionellen Gruppen, von denen eine positiv und eine andere negativ geladen ist. Besitzt ein Zwitterion beispielsweise zwei funktionelle Gruppen mit entgegengesetzten Ladungen, so ist das Molekül insgesamt elektrisch neutral. Teilweise wird auch der Begriff „inneres Salz“ für ein Zwitterion verwendet.
Als funktionelle Gruppen können z.B. die Teilgruppen -COOH sowi -NH2 in Frage kommen. Aus -COOH wird somit eine -COO– und aus -NH2 eine -NH3+ Gruppe.
Lösung_1: Wenn ein Atom ein Elektron (oder auch mehrere Elektronen) aufnimmt, so ist danach das Atom negativ geladen. Nimmt z.B. ein Fluor-Atom ein Elektron auf so wird es zum F– Teilchen, ein Fluorion, oder genauer ein Fluoranion. Negativ geladenen Teilchen werden Anionen genannt. Analog wird (z.B.) ein Sauerstoffatom vom O → O– → O2-
Lösung_1: Wenn ein Atom ein Elektron abgibt, so ist das Atom danach positiv geladen. Zur Erinnerung: Elektronen sind negativ geladen. Wenn z.B. ein Mg zwei Elektronen verliert, so bleibt ein Teilchen zurück, welches zweifach geladen ist: Mg2+. Positiv geladene Teilchen werden Kationen genannt.
Lösung_1: Ganz grob schematisch: positiv geladene Teilchen liegen neben negativ geladenen Teilchen und umgekehrt. Durch die gegenseitige Anziehung ergibt sich ein stabiles Gitter.
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Massenverlust 3 (Radio-27)Es werde ein Gramm 23592U vollständig gespalten. Pro Gramm werde ca. 8.21·1010 J Energie frei. Die Schweiz benötigte in den letzten 5 Jahren durchschnittlich rund 810'000 Terajoule Energie pro Jahr. Angenommen, diese Energie möchte man ausschliesslich mit der Spaltung von 23592U gewinnen. Wie gross wäre eine 'Urankugel'?
#3353
Lösung_1: Für die Berechnung werden weitere Daten benötigt:
- 1 Terajoule = 1012 Joule, Gesamthaft: 8.1·1017 J
- andere Quellen sprechen von 2.04·1017 J
- Energie pro Gramm, siehe Aufgabe Radio-26: 8.21·1010 J
- Dichte Uran 19.1 g/cm3
…………………………….
a) Berechne die freiwerdende Energie. Pro gespaltenem Kern wird jeweils eine Energie von 200 MeV frei.Hinweis: 1ev = 1.602·10-19 J
b) Wie hoch könnte man mit dieser Enerige ein Auto (m = 1000 kg) hochheben? Start-Liste Typ: dotter — n( 23592U) = m( 23592U)/M( 23592U) = 1 g/235 g/mol = 0.0043 mol — wirkliche Anzahl: 6.022·1023·0.0043 = 2.563·1021 Atome — pro Spaltung 200 MeV resp. 200·106·1.602·10-19 J = 3.204·10-11 J — a) Total also 8.21·1010 J — b) Mit der Energie kann was gemacht werden, z.B. etwas hochheben: E=m·g·h —
h =E/(m·g) = 8.21·1010/(1000·10) = 8210000 m = 8210 km —
zum Vergleich Höhe Mount-Everest ca. 8 km über Meer, also 1000· Auto hochheben Ende-ListeFebruary 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Massenverlust 2 (Radio-26)Es werde ein Gramm 23592U vollständig gespalten.
a) Berechne die freiwerdende Energie pro Gramm. Pro gespaltenem Kern wird jeweils eine Energie von 200 MeV frei.
Hinweis: 1ev = 1.602·10-19 J
b) Wie hoch könnte man mit dieser Enerige ein Auto (m = 1000 kg) hochheben?
#3351
Lösung_1: - n = m/M
- n( 23592U) = m( 23592U)/M( 23592U) = 1 g/235 g/mol = 0.0043 mol
- wirkliche Anzahl: 6.022·1023·0.0043 = 2.563·1021 Atome
- pro Spaltung 200 MeV resp. 200·106·1.602·10-19 J = 3.204·10-11 J
a) Total also 8.21·1010 J
b) Mit der Energie kann was gemacht werden, z.B. etwas hochheben: E=m·g·hh =E/(m·g) = 8.21·1010/(1000·10) = 8210000 m = 8210 km
zum Vergleich Höhe Mount-Everest ca. 8 km über Meer, also 1000· Auto hochheben
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Massenverlust 1 (Radio-25)Unsere Sonne hat eine Leistung von 3.82·1026 W. Wie gross ist somit der Massenverlust pro Sekunde?
Hinweis: [W] = [J/s] = [kg·m2/s2]
#3349
Lösung_1: - Gemäss Einstein gilt E=m·c2 resp. ΔE=Δm·c2
- c ist die Lichtgeschwindigkeit, 300'000 km/s
- Umformen der Einstein'schen Gleichung nach m resp. Δm
- Δm = ΔE/c2
- Δm = 3.82·1026[kg·m2/s2]/(300'000'000 m/s)2 = 4.24·109 kg
Der Massenverlust pro Sekunde (!) beträgt also 4.24·109 kg oder ca. 424 Millionen Tonnen.
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Altersbestimmung 5 (Radio-22)In einem frischen Baumwollgewebe werden 0.27 Bq gemessen.
a) Im Turingrabtuch werden 0.25 Bq gemessen. Wie alt ist das Tuch somit?
b) In einem anderen Gewebe werden 0.1 Bq gemessen. Wie alt ist dieses Gewebe?
Es gilt die Annahme, dass zwischen zwei Halbwertszeiten ein linearer Zerfall stattfindet.
#3347
Lösung_1: Siehe vor allem die Lösung im beigefügten pdf.
Hinweise: Bei der Aufgabe a) ist der gemessene Bq-Wert noch vor der ersten Halbwertszeit. Bei der Aufgabe b) liegt der gemessene Bq-Wert zwischen der ersten und zweiten Halbwertszeit.Musterlösung [hier] als pdf
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Altersbestimmung 4 (Radio-21)Im lebenden Organismus misst man ca. 16 Zerfälle pro Sekunde pro Gramm Kohlenstoff. In einem alten Holzstück, welches 5 g Kohlenstoff enthält, misst man 44 Zerfälle pro Sekunde. Wie alt ist das Holzstück.
Annahme: linearer Zerfall zwischen zwei Halbwertszeiten, T1_2(C) betrage 5730 Jahre.
#3345
Lösung_1: noch nichts gemacht
Lösung_1: Die Messgrenze ist ca. 1000 mal tiefer als die Konzentration in lebenden Organismen. Nach 10 Halbwertszeiten hat die Konzentration um den Faktor 210 = 1024 abgenommen. Damit liegt die Messgrenze bei ca. 10·5730 = ca. 60'000 Jahren.
Lösung_1: 1 g 12C enthält wie viele Atome: n=m/M= 1/12 mol resp. 5.018·1022 12C-Atome
Nach 5730 Jahren ist eine HWZ vorbei. Somit ist das Verhältnis nur noch halb so gross wie früher.
Es gilt: 14C/12C = x = ½ · 1.2·10-12
14C = ½ · 1.2·10-12 · 12C = ½ · 1.2·10-12 · 5.018·1022 = 3.0·1010February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Altersbestimmung 1 (Radio-15)Wie alt ist eine Probe, die eine 8-mal tiefere 14C-Konzentration enthält als ein noch lebender Organismus (HWZ(14C)= 5730 Jahre)
#3339
Lösung_1: Die Konzentration wurde 3-mal halbiert (und hat somit eine achtmal tiefere Konz.), d.h. die Probe ist 3·5730 = 17190 Jahre alt.
Lösung_1: Anzahl Kerne ursprünglich in mol: n(Pu) = m/M = 1013kg / 0.244kg = 4.098·1013 mol
Wirkliche Anzahl Kerne: 4.098·1013 mol · 6.022·1023 = 2.468·1037
Heute noch vorhanden: N=No·2^(-t/T12) = 2.468·1037 · 2^(-1010/8.3·107) = 13.3 Kerne
Lösung_1: - die Hälfte: eine HWZ ist verstrichen, somit 10 Jahre
- ein Viertel: total zwei HWZ, also 20 Jahre
- ein 128stel: total sieben HWZ, also 70 Jahre
- ca. 1 Prozent: also ca. ein Hundertstel. 1/64 wären 6 HWZ, 1/128 wären 7 HWZ, also zwischen 60 – 70 Jahren
- ca. 1 Promille: also ca. ein Tausendstel. 9 HWZ (=1/512), 10 HWZ (1/1024), somit zwischen 90 – 100 Jahren
- ca. ein Millionstel: 2x=1'000'000, x zwischen 19 und 20. Also somit 190 – 200 Jahren. Aufgabe kann auch ohne Mathematik gelöst werden, auf dem Taschenrechner 2x ausprobieren, bis grösser als eine Million.
Mit Mathe: 2x =1'000'000, x = log(1'000'000)/log(2) = 19.93
Lösung_1: Entscheidungsmatrix machen:
eat sit throw out window alpha 1 0 0 beta 1 0.5 0 gamma 0.5 0.5 0 Es gelte: 0 kein Schaden, 0.5 zwischendrin, 1 Schaden
Grundgedanke: der Gesamtschaden soll minimiert werden.
Ein Alphastrahler wird schon von wenig Material (z.B. Kleider absorbiert, aber auch beim essen Magenschleimhaut, Darm), geringster Schaden somit bei alpha: sit
Ein Strahler muss gegessen werden … kleinstes Übel beim Gammastrahler. Somit soll man den Betastrahler aus dem Fenster werfen resp. sich von ihm entfernen.
from: https://www.youtube.com/watch?v=qjkTzk8NAxM
Lösung_1: 21480Hg → 42He + 3· 7026Fe
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Diverse Zerfälle 1 (Radio-10)Ergänze folgende Tabelle, indem in die Zellinhalte das entsprechende Element nach dem Zerfall geschrieben wird. Eine Zeile ist schon gegeben, ergänze die restlichen Zellinhalte entsprechend.
Achtung: es ist gut möglich, dass die aufzuschreibenden Zerfälle in der Realität gar nicht stattfinden, hier geht es 'nur' um die Anwendung der theoretischen Zerfälle.
Zerfall: Alpha-Zerfall Beta-Minus-Zerfall Beta-Plus-Zerfall 13C 94Be 137N 135B 17O 240U 232Th 200Au 214Pb
#3329
Lösung_1: Zerfall: Alpha-Zerfall Beta-Minus-Zerfall Beta-Plus-Zerfall 136C 94Be 137N 135B 178O 136C 179F 177N 24092U 23690Th 24093Np 24091Pa 23290Th 22888Ra 23291Pa 23289Ac 20079Au 19677Ir 20080Hg 20078Pt 21482Pb 21080Hg 21483Bi 21481Tl February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Definiere (allgemein) die unterschiedlichen Zerfallsmöglichkeiten (Radio-09)
Definiere allgemein die folgenden Zerfälle. Benutze folgendes Schema:
A → B + C, wobei bei allen Teilchen die Ordnungszahl sowie die Nukleonenzahl angegeben werden soll.- Alphazerfall
- Beta-Minus-Zerfall
- Beta-Plus-Zerfall
#3327
Lösung_1: - Alpha-Zerfall: xyA → x-4y-2B + 42He
- Beta-Minus-Zerfall:
Ein Neutron wandelt sich (u.a.) in ein Proton und ein Elektron um:
xyA → xy+1B + 0-1e– - Beta-Plus-Zerfall:
Ein Proton wandelt sich (u.a.) in ein Neutron und einem positiv (!) geladenen 'Elektron' um:
xyA → xy-1B + 01e+
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Dichte Heliumkern (Radio-08)Berechne die Dichte eines Heliumkernes ( 4He )
#3325
Lösung_1: Es werden diverse Schritte benötigt:
- Dichte = m/V = m/(4/3·pi·r3)
- Masse des Kernes: je 2 Protonen sowie 2 Neutronen, ca. 4 u, 1 u = 1.66·10-27kg, somit 6.64·10-27kg
- Radius des Heliumkerns: r = 1.2·10-15·4(1/3) = 1.9049·10-15 m
- V = 4/3·pi·r3) = 2.895·10-44 m3
- Dichte = m/V = 2.293·1017 kg/m3 (vgl. Wasser: 1000 kg/m3)
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Plot erstellen (Radio-07)Zeichne den Graph folgender Funktion r = 1.2·10-15·A(1/3) (Resultat in Meter)
#3323
Lösung_1: noch nichts gemacht
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Berechne den Kerndurchmesser (Radio-06)Schätze den Durchmesser der folgenden Kerne ab:- 3H
- 40K
- 235U
#3321
Lösung_1: - 3H: d = 2·r = 2·1.2·10-15·3(1/3) = 3.46·10-15 m
- 40K: d = 2·r = 2·1.2·10-15·40(1/3) = 8.21·10-15 m
- 235U: d = 2·r = 2·1.2·10-15·235(1/3) = 1.48·10-14 m
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Prozentverhältnisse 4 (Radio-05)Ein Element besteht aus einem Gemisch aus drei Isotopen, wobei die beiden leichteren Isotope die gleiche Häufigkeiten haben. Die Molmassen der drei Isotope sei ebenfalls bekannt.
Berechne daraus die allgemeine Formel der durchschnittlichen Molmasse des Elementes.
#3319
Lösung_1: - Häufigkeit Isotop I: x, wobei x eine Zahl zwischen 0 (0%) und 1 (100%) wäre
- Häufigkeit Isotop II: x
- Somit hat das Isotop III die Häufigkeit (1-2x)
- Zu erwartendes Molmasse: x·M(Isotop I) + x·M(Isotop II) + (1-2x)·M(Isotop III)
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Prozentverhältnisse 3 (Radio-04)Brom tritt in der Natur als Gemisch der beiden stabilen Isotope 79Br sowie 81Br auf. Häufigkeiten: 79Br zu 50.65%, m = 78.918338 u. Berechne aus der durchschnittlichen Molmasse des Broms nun die Häufigkeit sowie die Masse des 81Br in u sowie g/mol.
#3317
Lösung_1: Häufigkeit des zweiten Isotops: 100 – 50.65% = 49.35%
Somit: 0.5065·78.918338 u + 0.4935· x u = 79.904 u
x = 80.9156 u resp. 80.9156 g/mol
Lösung_1: m(Cl) = 0.7577·34.969 u + (1-0.7577)·36.966 u = 35.4528731 u
Die durchschnittliche Masse eines Chloratoms beträgt 35.4528 u resp. ein Mol hätte die Masse von 35.4528 Gramm. Beachte: auch wenn man noch so gut in der Natur sucht, nie wird man ein solches Atom finden. Entweder haben die Chloratome die Masse von 34.969 u oder die Masse von 36.966 u.February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Prozentverhältnisse 1 (Radio-02)Natürlicher Kohlenstoff besteht zu 98.94% aus 12C, der Rest bestehe aus 13C (m=13.003355 u).- Berechne aus diesen Werten die zu erwartende durchschnittliche Kohlenstoffmasse.
- Was kann aus dem tatsächlichen Wert von 12.0107 (Wert aus dem PSE) rückgeschlossen werden?
- Berechne die zu erwartende durchschnittliche Kohlenstoffmasse mit der Idee, dass die Massen von m(12C)=12u und m(13C)=13u betragen.
#3313
Lösung_1: - 0.9894·12 u + 0.0106·13.003355 u = 12.010635 u
- Der theoretische Wert ('PSE') liegt bei 12.0107 u resp. 12.0107 g/mol. Der kleine Unterschied liegt in gerundeten Werten der Häufigkeiten
- 0.9894·12 u+ 0.0106·13 u = 12.0106 u
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Vermeintlich gleiche Moleküle, aber unterschiedliche Masse, Radioaktivität (Radio-20)Bei der Reaktion von Brom mit Wasserstoff entsteht Bromwasserstoffgas (HBr). Folgende Isotope beteiligen sich an der Reaktion: 1H, 2H, 79Br sowie 81Br .- Wie lautet die ausgeglichene Reaktionsgleichung?
- Wie viele verschiedene HBr-Moleküle mit unterschiedlicher Masse werden dabei gebildet?
- Welche Isotopenkombination wäre das leichteste HBr, welches das schwerste HBr-Molekül? Angabe inklusive Molmasse
Annahmen für die Molmassen: sie berechnet sich mit der Vereinfachung, dass m(Proton) = m(Neutron). Somit gilt folgendes:
M(1H) = 1 g/mol, M(2H) = 2 g/mol, M(79Br) = 79 g/mol sowie sowie M(81Br) = 81 g/mol.
#3311
Lösung_1: - H2 + Br2 ⇄ 2 · HBr
- Es gibt 4 verschiedene mögliche Paare:
1H-79Br, 1H-81Br, 2H-79Br und 2H-81Br - M(1H-79Br) = 80 g/mol, M(1H-81Br) = 82 g/mol, M(2H-79Br) = 81 g/mol, M(2H-81Br) = 83 g/mol
leichtes Molekül 1H-79Br, schwerstes Molekül 2H-81Br
Lösung_1: x = Häufigkeit in % von 28Si, y = Häufigkeit in % von 29Si
Gleichung 1: x + y + 3.1 = 100
Gleichung 2: (x·27.9769u + y·28.9765u + 3.1·29.9738u) / 100 = 28.09u
Gewichtete Durchschnittsmasse von Si (gemäss Periodensystem): 28.09 u
x und y mit Gleichungen 1 und 2 bestimmen. x = 92.2 %; y = 4.7%February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Allgemeines 1 (Radio-18)Was ist den drei Siliciumisotopen 28Si, 29Si, 30Si gemeinsam, was ist verschieden?
#3307
Lösung_1: Die Protonen und Elektronenzahl ist immer gleich, aber die Neutronenzahl ist verschieden. Die chemischen Eigenschaften der drei Isotope sind gleich, nur der Kern ist unterschiedlich schwer. Dadurch ergeben sich unterschiedliche physikalische Eigenschaften
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Bestimme Anzahl Protonen, Neutronen und Elektronen (Radio-01)Bestimme die Anzahl der Protonen, Neutronen und Elektronen folgender AtomkerneAnzahl … Protonen Neutronen Elektronen 31H 52He 13C 234U 13C2+ 34S2- 4He2+ 17O 200Au+ 78Br–
#3305
Lösung_1: Anzahl … Protonen Neutronen Elektronen 31H 1 2 1 52He 2 3 2 13C 6 7 6 234U 92 142 92 13C2+ 6 7 4 34S2- 16 18 18 4He2+ 2 2 0 17O 8 9 8 200Au+ 79 121 78 78Br– 35 43 36
Lösung_1: - Start mit 9 Prozent von 1.0 mol ONBr: 0.09 mol
- ONBr zerfällt, also keine Rückreaktion.
- 0.09 mol ONBr → 0.09 mol NO + 0.09/2 mol Br2
- Im GW gilt also:
- c(ONBr) = 0.91 mol, c(NO) = 0.09 mol, c(Br2) = 0.045 mol
- K=c2(NO)·c(Br2)/c2(ONBr)= 0.092 · 0.045 / (0.91)^2 = 4.4 ·10-4 mol/l
Lösung_1: CO H2O CO2 H2 t=0 20 30 3 0 t=GW 20-x 30-x 3+x x - Es gilt: K = 4.05 = ((3+x)·x)/((20-x)·(30-x))
- x1 = 15.3 ; x2 = 52
- Chemisch sinnvoll ist nur x1
- Im Gleichgewicht befinden sich also 15.3 mol H2
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Massenwirkungsgesetz, 4 (GW-10)Gegeben sei das Iod-Wasserstoff-Gleichgewicht:
H2 + I2 ⇄ 2 HI
Löse die folgenden Aufgaben. Die Angabe 't=0' soll heissen, dass die Startsituation betrachtet wird, 't=GW' dass das System sich nun im Gleichgewicht befindet. Ebenso sind die Angaben z.B. bei H2 als Konzentrationen (mol/l) zu verstehen.
Hinweis: bei d) soll zusätzlich K berechnet werden.
Hinweis: bei e) sei noch zusätzlich K=54.5 gegeben.H2 I2 2·HI a) t=0 1.0 1.0 0 t=GW 0.3 ? ? b) t=0 2.0 1.0 0 t=GW 1.5 ? ? c) t=0 3.0 0 0 t=GW 2 ? ? d) t=0 9.32 8.05 0 t=GW ? ? 13.5 e) t=0 0 0 0.015 t=GW ? ? ?
#3299
Lösung_1: - Verbrauch von H2: 1.0 mol – 0.3 mol = 0.7 mol
Somit gilt, ohne Rückreaktion:
0.7 mol H2 + 0.7 mol I2 → 1.4 mol HI
Für das GW gilt also:
c(H2) = 0.7 mol, c(I2)=0.7 mol, c(HI)=1.4 mol - Verbrauch von H2: 0.5 mol
Somit gilt, ohne Rückreaktion:
0.5 mol H2 + 0.5 mol I2 → 1.0 mol HI
Für das GW gilt also:
c(H2) = 1.5 mol, c(I2)=0.5 mol, c(HI)=1 mol - Verbrauch von H2: 1.0 mol
1 mol H2 + 1 mol I2 → 2 mol HI
Für das GW gilt also:
c(H2) = 2 mol, c(I2)=-1 mol, c(HI)=2 mol
ABER: c(I2) = -1 mol macht keine Sinn, oder mit anderen Worten: Reaktion nicht möglich, da beim Start gar kein I in irgendeiner Form vorhanden ist, also weder als I2 noch als HI. - Es entstehen 13.5 mol HI. Herstellung, ohne Rückreaktion:
6.75 mol H2 + 6.75 mol I2 → 13.5 mol HI
Für das GW gilt also:
c(H2) = 2.57 mol, c(I2) = 1.3 mol, c(HI) = 13.5 mol
K = c2(HI)/(c(H2)·c(I2)) = 13.52/(2.57·1.3) = 54.5 - Es gelte, z.B.: x sei Anzahl H2
Somit gilt: 2·Anzahl(H2) = Anzahl(HI)
Für das GW gilt also:
c(H2) = 0+x mol, c(I2)= 0+x mol, c(HI)=(0.015-2x) mol
K = 54.5 = (0.015-2x)2 /(x·x)
x1 = -0.0027 (Lösung macht chemisch keinen Sinn)
x2 = 0.0015987
Für das GW gilt also:
c(H2) = 0.0015987 mol, c(I2)= 0.0015987 mol, c(HI)=0.011803 mol
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Massenwirkungsgesetz, 3 (GW-09)Gegeben seien nachfolgende Reaktionen. Gleiche diese nötigenfalls aus und definiere für jede (ausgeglichene) Reaktion das Massenwirkungsgesetz.
Hinweis 1: Vergiss die Einheiten nicht und kürze soweit wie möglich
Hinweis 2: Verwende für das Ausgleichen ganze Zahlen, keine Brüche- H2 + O2 ⇄ H2O
- Br2 + H2 ⇄ HBr
- N2 + H2 ⇄ NH3
- N2O5 ⇄ NO2 + O2
- A + 2 B ⇄ 3 C + 4 D (schon ausgeglichen!)
- H2O2 ⇄ H2O + O2
- CH4 + O2 ⇄ CO2 + H2O
- Fe + O2 ⇄ Fe2O3
- N2 + H2 ⇄ NH3
- HCl + NaOH ⇄ NaCl + H2O
- CaCO3 ⇄ CaO + CO2
- KClO3 ⇄ KCl + O2
- Zn + HCl ⇄ ZnCl2 + H2
- AgNO3 + NaCl ⇄ AgCl + NaNO3
#3297
Lösung_1: - 2·H2 + O2 ⇄ 2·H2O
K = c2(H2O)/(c2(H2)·c(O2))
Einheit: (mol/l)^2/((mol/l2)·(mol/l)) = 1/(mol/l) = l/mol - Br2 + H2 ⇄ 2·HBr
K = c2(HBr)/(c(Br2)·c(H2))
Einheit: (mol/l)^2/(mol/l · mol/l)
Einheiten kürzen sich weg - 1·N2 + 3·H2 ⇄ 2·NH3
K = c2(NH3)/(c(N2)·c3(H2))
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l)^4 = (l/mol)2 - 1·N2O5 → 2·NO2 + 1·O2
K = c2(NO2)·c(O2)/c(N2O5)
Einheiten: (mol/l)2 - A + 2 B ⇄ 3 C + 4 D (schon ausgeglichen!)
K = c3(C)·c4(D)/(c(A)·c2(B))
Einheiten: (mol/l)4 - 2·H2O2 ⇄ 2·H2O(l) + O2
K = (c2(H2O)·c(O2))/c2(H2O2)
Einheiten: (mol/l)^3/(mol/l)^2 = (mol/l) - CH4 + 2·O2 ⇄ CO2 + 2·H2O(l)
K = (c(CO2)·c2(H2O))/(c(CH4)·c2(O2))
Einheiten: (mol/l)^3/(mol/l)^3 = 1 - 4·Fe(s) + 3·O2 ⇄ 2·Fe2O3(s)
K = c2(Fe2O3)/(c4(Fe)·c3(O2))
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l)^7 = (mol/l)(-5) = (l/mol)5 - N2 + 3·H2 ⇄ 2·NH3
K = c2(NH3)/(c(N2)·c3(H2))
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l)^4 = (mol/l)(-2) = (l/mol)2 - HCl + NaOH ⇄ NaCl + H2O(l)
K = (c(NaCl)·c(H2O))/(c(HCl)·c(NaOH))
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l)^2 = 1 - CaCO3(s) ⇄ CaO(s) + CO2
K = (c(CaO)·c(CO2))/c(CaCO3)
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l) = (mol/l) - 2·KClO3(s) ⇄ 2·KCl(s) + 3·O2
K = (c2(KCl)·c3(O2))/c2(KClO3)
Einheiten: (mol/l)^5/(mol/l)^2 = (mol/l)3 - Zn(s) + 2·HCl ⇄ ZnCl2 + H2
K = (c(ZnCl2)·c(H2))/(c(Zn)·c2(HCl))
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l)^3 = (mol/l)(-1) = (l/mol) - AgNO3 + NaCl ⇄ AgCl(s) + NaNO3
K = (c(AgCl)·c(NaNO3))/(c(AgNO3)·c(NaCl))
Einheiten: (mol/l)^2/(mol/l)^2 = 1
Lösung_1: Es gilt K = [Produkte]/[Edukte]
Je nachdem wie gross die Konzentrationen sind, können drei Bereiche erreicht werden:- 0 < K < 1; das heisst, dass [Produkte] < [Edukte]
Das Gleichgewicht liegt auf der Seite der Edukte - K > 1; das heisst, dass [Produkte] > [Edukte]
Das Gleichgewicht liegt auf der Seite der Produkte - K = 1; das heisst, dass [Produkte] = [Edukte]
Weder die Edukte noch die Produkte liegen in der Mehrheit vor, das GW
ist ausgeglichen
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Massenwirkungsgesetz, 1 (GW-07)Gegeben sei eine chemisches Reaktion, die Edukte gehen also über zu den Produkten. Definiere hierfür die Gleichgewichtskonstante K.
#3293
Lösung_1: Es gilt: Edukte ⇄ Produkte
K = [Produkte]/[Edukte] ; Einheit: [mol/L]/[mol/L]
Je nach Reaktion kann es sein, dass sich die Einheiten wegkürzen.February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:RGT-Regel (GW-06)Um welchen Faktor x steigt der Anteil der Moleküle, welche eine Energie von Ea aufweisen, bei einer Temperaturerhöhung um 10 Kelvin?
Diverse Hinweise:- Der Zusammenhang zwischen der Temperatur und k (gesuchter Wert bei einer bestimmten Temperatur) ergibt sich mit folgender Arrhenius-Gleichung:
- k = A · e(-Ea/R·T)
- A Konstante, charakteristisch für die jeweilige Reaktion
- Ea, Aktivierungsenergie, 100 kJ/mol, typischer Wert für viele Reaktionen
- R: Gaskonstante, 8.314 J/(mol·K)
#3291
Lösung_1: - Die Temperaturerhöhung betrage 10 Kelvin. Es wird (willkürlich) angenommen, dass T1 z.B. 300K und T2 310 K seien
- k(T=300K) = A · 3.87 · 10-18
- k(T=310K) = A · 1.41 · 10-17
- Verhältnis k(T=310K)/k(T=300K) = 3.7
Der berechnete Wert von ca. 4 (genau 3.7) entspricht genau der RGT-Regel, welche besagt, dass bei einer Temperaturerhöhung um 10 Grad (oder 10 Kelvin) die Reaktionsgeschwindigkeit sich um den Faktor 2-3 erhöht. Dies entspricht nicht genau der Prognose von 3.7, kann aber durch nicht erfolgreiche Stösse (Anordnung der Moleküle) erklärt werden.
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Kollisionstheorie (GW-05)Gegeben seien folgende Edukte. Gib an, wieviele (theoretische) Kollisionen es geben könnte zwischen den Edukten.
Es git die Annahme, dass die Reaktionsgeschwindigkeit v proportional zu den Anzahl der Kollisionen sei
Desweiteren gilt, dass alle Eduktteilchen miteinander reagieren müssen- A + B
- A, B, D
- F, G, X, Z
- 2A + B
- 3A + 2B
#3289
Lösung_1: - Anzahl Kollisionen proportional zu c(A)·c(B)
- v prop. c(A)·c(B)·c(D)
- v prop. c(F)·c(G)·c(X)·c(Y)
- v prop. c(A)·c(A)·c(B) = c2(A)·c(B)
- v prop. c(A)·c(A)·c(A)·c(B)·c(B) = c3(A)·c2(B)
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Chemisches Gleichgewicht, Geschwindigkeitsraten (GW-04)Gegeben seien nachfolgende Reaktionen. Gleiche jede Reaktion aus, sodass …
… ganze (!) Zahlen als Koeffizienten vorkommen
… für jede Substanz ihre Geschwindigkeitsrate (d[X]/dt) angegeben wird.
a) Br2 + H2 ⇄ HBr
b) N2O5 → NO2 + O2
c) A + 2 B → 3 C + 4 D (schon ausgeglichen!)
#3287
Lösung_1: a) Br2 + H2 ⇄ 2·HBr
-d[Br2]/dt = -d[H2]/dt = + 1/2·d[HBr]/dt
b) 2·N2O5 → 4·NO2 + 1·O2
-1/2·d[N2O5]/dt = + 1/4·d[NO2]/dt = + d[O2]/dt
c) A + 2·B → 3·C + 4·D
– d[A]/dt = -1/2·d/dt = + 1/3·d[C]/dt = + 1/4·d[D]/dt
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Chemisches Gleichgewicht, Geschwindigkeit, Definition (GW-03)Gegeben sei eine beliebige Reaktion, die Edukte gehen über zu den Produkten.
a) Wie sind ganz allgemein die Geschwindigkeitsraten definiert?
b) Was gilt für die Edukte, was gilt für die Produkte?
#3285
Lösung_1: a) Die Geschwindigkeitsrate ist definiert als die Veränderung der Konzentration über die Zeit, oder kurz: v= Änderung der Konzentration dividiert durch die Änderung der Zeit
noch kürzer: v = Δc / Δt
Beachte, das v immer eine positive Grösse sein muss (Definition)
b) Aus der Defintion (v muss positiv sein), ergibt sich somit:
v(Edukte) = – Δ(Edukte)/Δt = -d[Edukte]/dt
v(Produkte) = + Δ(Produkte)/Δt = +d[Produkte]/dtFebruary 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Definition chemisches Gleichgewicht (GW-02)Wie ist das chemische Gleichgewicht definiert?
#3283
Lösung_1: v = dc / dt oder in Worten:
Die Veränderung einer Konzentration über die Zeit hinwegFebruary 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Beeinflussung Reaktionsgeschwindigkeit (GW-01)Welche Faktoren beeinflussen die Reaktionsgeschwindigkeit?
#3281
Lösung_1: - Konzentration
- Temperatur
- Zerteilungsgrad
- Katalysator
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Gemsichte-Aufgabe (ZMK-70)Zeichne die Lewisformeln der folgenden Moleküle. Trage die Partialladungen (nicht C-H) ein. Gib jeweils an, welches Dipole sind und welche Moleküle untereinander Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden. Nenne die entscheidende zwischenmolekulare Wechselwirkung unter sich selbst. Beurteile, ob sich die Substanz mit dem gegebenen Molekül mischen würde.
Aufgabenstellung komplett [hier] als pdf
Lewisformel Dipolmoment H-Brücke ZMK? Mischbar mit .. {a) } HCl{Wasser}{b) } CH4{Wasser}{c) } CH2O{Wasser}{d) } H3CCl{Wasser}{e) } CCl4{Wasser}{f) } CH3CH2CH2CH2SH{Olivenöl}{g) } HCOOH{Heptan }, C7H16{h) } He{Pentanol } C5H11OH{i) } H2S{Wasser}{j) } NH3{Ethanol} CH3CH2OH
#3279
Lösung_1: Lewisformel Dipolmoment H-Brücke ZMK? Mischbar mit .. {a) } HClH-Cl{ja}{nein}{Dipol-Dipol}{Heptan }, C7H16{nein}{b) } CH4$L(1.2){C}<_(A135)H><_(A-135)H><_(A45,w+)H><_(A-45,d+)H>{nein}{nein}{VdW}{Wasser}{nein}{c) } CH2OH\$L(1.0)C<`/H>=O { }{ja}{nein}{Dipol-Dipl}{Wasser}{ja}{d) } H3CCl$L(1.2){C}<_(A135)H><_(A-135)H><_(A45,w+)H><_(A-45,d+)Cl>{ja}{nein}{Dipol-Dipol}{Wasser}{ja}{e) } CCl4$L(1.2){C}<_(A135)Cl><_(A-135)Cl><_(A45,w+)Cl><_(A-45,d+)Cl>{nein}{nein}{VdW}{Wasser}{nein}{f) } CH3CH2CH2CH2SHH\C/C\C/C\S/H; $slope(60)H/#2\H; H\#3/H; H/#4\H; H\#5/H;{ja, schwach}{nein}{VdW}{Olivenöl}{ja}{g) } HCOOHH/C`|O|\O/H{ja}{ja}{H-Brücken}{Heptan }, C7H16{nein}{h) } HeHe{nein}{nein}{VdW}{Pentanol } C5H11OH{ja, schwach}{i) } H2SH/S\H{ja}{nein}{Dipol-Dipol}{Wasser}{ja}{j) } NH3H`\$dots(U)N<_(A100,w+)H>`/dH{ja}{ja}{H-Brücken}{Ethanol} CH3CH2OH{ja}Aufgabenstellung komplett [hier] als pdf
February 14, 2026 at 6:16 pm in reply to:Prognose, 13 (ZMK-63)Erkläre, wieso sich Hexanol nicht mit Wasser mischt, Ethanol hingegen schon. Sollte sich Propan-1,2-Diol mit Hexanol oder Ethanol besser mischen?Hexanol H-C-C-C-C-C-C-O-H; H|#2|H; H|#3|H; H|#4|H; H|#5|H; H|#6|H; H|#7|HEthanol H-C-C-OH; H|#2|H; H|#3|HPropan-1,2-Diol H-C-C-C-O-H; H|#2|H; H|#3|O|H; H|#4|H
#3277
Lösung_1: Teilfrage 1: Hexanol hat zwar einen polaren Teil (-OH), jedoch einen viel grösseren nicht polaren Teil und mischt sich daher nicht mit Wasser. Ethanol hingegen hat ebenfalle den polaren OH-Teil, jedoch einen viel kleineres nicht polares Kohlenwasserstoffgerüst. Daher mischt sich Ethanol gut mit dem polaren Wasser.
Teilfrage 2: Propan-1,2-Diol weist 2 polare OH-Teile auf und 3 nicht polare C-H Teil. Somit kann gesagt werden, dass der polare Anteil des Moleküls überwiegt und die Substanz sich in einem polaren Lösungsmittel lösen sollte. Als Wahl bietet sich z.B. Wasser als auch Ethanol an.
February 14, 2026 at 6:15 pm in reply to:Prognose, 12 (ZMK-62)Gegeben seien die folgenden Stoffe. Erkläre auf Teilchenebene den unterschiedlichen Aggregatszustand bei Zimmertemperatur (20°C).Stoff {Formel}Aggregatszustand A: Propan CH3CH2CH3gasförmig B: Propanol CH3CH2CH2OHflüssig C: Dodecan CH3(CH2)10CH3flüssig D: Dodecanol CH3(CH2)10CH2OHfest
#3275
Lösung_1: - Propan und Dodecan (A sowie C): jeweils nur Kohlenwasserstoffgerüste vorhanden und somit nur Van-der-Waals-Kräfte. Bei C liegt eine lange Kohlenwasserstoffkette vor, viele VdW-Kräfte im Gegensatz zu A, welches nur eine kurze Kette vorliegen hat. C hat somit mehr VdW-Kräfte als A, flüssiger Aggregatszustand.
- Propanol sowie Dodecanol (B sowie D): D macht mehr VdW-Kräfte wie B, da dieses eine längere Kohlenwasserstoffkette vorliegen hat. Zusätzlich machen beide noch Wasserstoffbrückenbindungen, daher liegt D sogar im festen Zustand vor.
- Dodecan sowie Dodecanol (C und D): D macht zusäztlich zu C noch Wasserstoffbrückenbindungen, daher macht D (im Vergleich nun zu C) unter sich mehr Wechselwirkungen und liegt daher im festen Aggregatszustand vor.