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Lösung: Im ersten Schritt geht es darum, das Molekül korrekt zu zeichnen, inklusive Bindungswinkel. Danach wird jede Bindung einzeln betrachtet und aufgrund der EN-Werte der beteiligten Atom die Polaritätsrichtung entschieden. Dies indem vom elektropositiveren Atom zum elektronegativeren Atom die Polaritätsrichtung definiert sei. Im dritten Schritt werden die gezeichneten Pfeile ('Vektoren') addiert. Ergibt eine resultierende Kraft, so weist das Molekül einen (permanenten) Dipol auf. Oder auch anders gesagt: es ist polar. Als Vereinfachung gelte, dass C-H Bindungen üblicherweise für die Entscheidung nicht beigezogen werden müssen, da die EN-Werte der C resp. H-Atome praktisch identisch sind.
March 18, 2026 at 5:24 pm in reply to:Defintion Elektronegativität (Atom-51)Wie berechnet man die Elektronegativität?
#3199
Lösung: Dieser Wert entspricht schlussendlich einem Verhalten (:Elektronen einer kovalenten Bindungen an sich zu ziehen) und wird experimentell bestimmt. Der höchste Wert findet man für das Element Fluor und wurde (mehr oder weniger) willkürlich auf den Wert 4.0 angesetzt. Der EN-Wert ist im Periodensystem angegeben. Für Kohlenstoff beträgt dieser Wert ca. 2.5. Die Werte können sich je nach Periodensystem geringfügig unterscheiden.
Lösung: So kurz die Frage so lang die Antwort. Die Bestimmung der Formalladung bedarf der Klärung einiger Fragen:
- Situation A: Wie viele Valenzelektronen ('VE') haben alle beteiligten Atome wenn sie isoliert (ohne Bindung) sind. Kohlenstoff hat 4 VE, Stickstoff 5 VE, Wasserstoff 1 VE
- Situation B: Von der aktuellen Situation (Atome kovalent untereinander gebunden) wird eine Elektronenbilanz für jedes Atom erstellt: die nicht bindenden Elektronenpaare ergeben jeweils zwei Elektronenn, jede kovalente Bindung gibt zur Elektronenbilanz jeweils ein Elektron.
- Nun werden beide Situationen A resp. B miteinander verglichen. Bilde nun die Differenz (der Elektronen) zwischen A und B, oder genauer: A-B. Das Resultat entspricht der Formalladung.
- Beispiel: Ozon, O-Atom aussen, rechts: A: 6, B: 6, A-B = 0, d.h. das das rechte O-Atom keine Formalladung aufweist. Mittleres Atom: A: 6, B: 5, A-B=+1, dh. dass das mittlere O-Atom hätte eine (einfache) positive Ladung. O-Atom links: A: 6, B:7, A-B=-1, d.h., dass das linke O-Atom einen (einfache) negative Ladung hätte.
Lösung: Lösungshinweis: die Abfolge der Atome lautet H-O-N=C=O
Aufgabe by PabloMarch 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Moleküle zeichnen, FormalladungFormalladung: Bestimmen der Formalladung in Molekülen.
(Atom-48)
#3193March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Moleküle zeichnen 4Moleküle zeichnen II, Einfach- sowie Mehrfachbindung: Zeichne weitere Moleküle, auch mit Doppel- sowie Dreifachbindungen.
(Atom-46)
#3189March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Moleküle zeichnen 2Einfachbindung: Zeichne die Moleküle H2O, CH4, H2O2, NH3, C2H6O (zwei unterschiedliche Varianten)
(Atom-44)
#3185March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Moleküle zeichnen 1Lewisschreibweise: Wie werden die Elemente in der Lewis-Schreibweise dargestellt?
(Atom-43)
#3183March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Mögliche Anzahl Bindungen eines Wasserstoffatoms (Atom-40)Wie viele Bindungen kann ein Wasserstoffatom eingehen?
#3181
Lösung: Ein Wasserstoffatom hat ein Valenzelektron und kann somit genau eine Bindung eingehen. Für Profis: Mehrzentrenbindungen werden nicht behandelt. 🙂
Lösung: - C: 6p, 6e– → 1s2 2s2 2p2
- N: 7p, 7e– → 1s22s22p3
- Cu: 29p, 29e– → 1s22s22p63s23p64s23d9
- Na+:11p, 10e– → 1s22s22p6
- O2-: 8p, 10e– → 1s22s22p6
- Ca2+: 20, 18e– → 1s22s22p63s23p6
- 31e– → 1s22s22p63s23p64s23d104p1
Hinweis: ein Blick auf ein PSE zeigt eventuell eine andere Elektronenkonfiguration. Kupfer weist üblicherweise folgende Elektronenkonfiguration auf:
Cu: 29p, 29e– → 1s22s22p63s23p64s13d10. Die unterschiedliche Besetzung der äussersten Orbitale (d10) kommt augrund weiterer Betrachtungen der Orbitalenergien. Solche Überlegungen / Betrachtungen sind aber erst Gegenstand der Uni-ETH.March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Zeichne das Bohrsche Atommodell (Atom-34)Zeichne das bohrsche Atommodell für folgende Elemente: Fluor, Magnesium, Silicium.
Bei jedem Modell soll zusätzlich folgende Angaben gemacht werden:
– Anzahl Valenzelektronen
– Angabe der Valenzschale
– die Schale(n), welche zum Atomrumpf gehören
– Rumpfladung
#3177
Lösung: noch zu tun
Lösung: - C: 6 e– insgesamt, Schalen n=1: 2e–, n=2: 4e–
Valenzelektronen: 4 - Mg: 12 e– insgesamt, Schalen n=1: 2e–, n=2: 8e–, n=3: 2e–
Valenzelektronen: 2 - P: 15 e– insgesamt, Schalen n=1: 2e–, n=2: 8e–, n=3: 5e–
Valenzelektronen: 5 - Ar: 18 e– insgesamt, Schalen n=1: 2e–, n=2: 8e–, n=3: 8e–
Valenzelektronen: 8
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Benennen von Elektronen (Atom-32)Wie nennt man die Elektronen in der letzten / äussersten Schale?
#3173
Lösung: Das wären die Valenzelektronen.
Lösung: Die Valenzelektronen sind diejenigen Elektronen, welche sich in der äussersten Schale befinden. Diese Anzahl kann aus dem Periodensystem entnommen werden, indem z.B. von links nach rechts gezählt wird. So weist z.B. Stickstoff 5 Valenzelektronen auf. Insgesamt hat es übrigens, da die Ordnungszahl 7 ist, 7 Protonen und somit im neutralen Zustand 7 Elektronen. Diese gesamte Zahl an Elektronen ist aber nicht zu verwechseln mit den Elektronen, welche sich nur in der äussersten Schale befinden: die Valenzelektronen.
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Bohrsches Atommodell, 1 (Atom-30)Erkläre die Entstehung des Lichtes anhand des Bohrschen Atommodells
#3169
Lösung: Noch nichts gemacht, siehe aber Unterricht
Lösung: Eine vierfache Ladung bewirkt eine vierfach stärktere Kraft. Wenn gleichzeitig aber noch der Abstand verdreifacht wird, so verändert sich aufgrund des Coulombschen Gesetzes die Anziehungskraft auf einen Neuntel und insgesamt hat man 4/9 der ursprünglichen Kraft.
Die ganze Situation mathematischer dargestellt: Fa sei die Kraft, welche vor der Veränderung wirkt, Fb die Kraft nach der Veränderung.
- Fa =k·Q1·Q2 / x2
- Fb =k·4·Q1·Q2 / (3x)2
= k·4·Q1·Q2 / (9·x2)
= k·4·Q1·Q2 / x2 · 1/9
= Fa · 4/9
Lösung: Bei gleichen Ladungen wirkt eine abstoßende Kraft. Nach dem Coulomb-Gesetz verringert sich diese Kraft umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands. Wenn der Abstand verdreifacht wird, reduziert sich die Kraft auf ein Neuntel.
Die ganze Situation mathematischer dargestellt: Fa sei die Kraft, welche vor der Veränderung wirkt, Fb die Kraft nach der Veränderung.
- Fa =k·Q1·Q2 / x2
- Fb =k·Q1·Q2 / (3x)2
= k·Q1·Q2 / (9·x2)
= k·Q1·Q2 / x2 · 1/9
= Fa · 1/9
Lösung: Wenn der Abstand zwischen zwei Ladungen nach dem Coulombgesetz halbiert wird, erhöht sich die Kraft zwischen ihnen um das Vierfache. Dies liegt daran, dass die Kraft umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands ist. Daher, wenn der Abstand halbiert wird (Abstand wird zu 1/2), wird der Kehrwert des Quadrats dieses Bruchteils (also 22 = 4) die neue Kraft im Verhältnis zur ursprünglichen Kraft sein.
Die ganze Situation mathematischer dargestellt: Fa sei die Kraft, welche vor der Veränderung wirkt, Fb die Kraft nach der Veränderung.
- Fa =k·Q1·Q2 / x2
- Fb =k·Q1·Q2 / (0.5·x)2
= k·Q1·Q2 / (0.52·x2)
= k·Q1·Q2 / (0.25·x2)
= k·Q1·Q2 / x2 · 4
= 4·Fa
Lösung: Laut dem Coulomb-Gesetz ist die Kraft zwischen den Ladungen direkt proportional zum Produkt der Ladungen. Wenn die Ladung eines Teilchens verdreifacht wird, erhöht sich die Kraft zwischen den Teilchen um das Dreifache.
Die ganze Situation mathematischer dargestellt: Fa sei die Kraft, welche vor der Veränderung wirkt, Fb die Kraft nach der Veränderung.
- Fa =k·Q1·Q2 / x2
- Fb =k·3·Q1·Q2 / x2
= 3·k·Q1·Q2 / x2
= 3· Fa
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Coulombgesetz, Anwendung 2 (Atom-21)Wirkt die Kraft zwischen einem Elektron und einem Proton anziehend oder abstossend?
#3159
Lösung: Die beiden Teilchen haben von der Ladungsgrösse her gesehen die gleiche Ladung, jedoch sind diese Grössen vom Vorzeichen her gesehen entgegengesetzt. Protonen sind positiv geladen, Elektronen negativ. Daher ziehen sich diese beiden Teilchen an.
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Coulombgesetz, Anwendung 1 (Atom-20)Bei zwei entgegengesetzt geladene Teilchen wird der Abstand verdoppelt. Wie gross ist die Kraft nun?
#3157
Lösung: Das Coulombgesetz besagt, dass die Kraft zwischen zwei Ladungen direkt proportional zum Produkt der Ladungen und umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands zwischen ihnen ist. Wenn der Abstand zwischen den Ladungen verdoppelt wird, dann wird die Kraft um einen Faktor von 1/4 reduziert, Oder: wenn also der Abstand verdoppelt wird, ist die neue Kraft ein Viertel der ursprünglichen Kraft.
Die ganze Situation mathematischer dargestellt: Fa sei die Kraft, welche vor der Veränderung wirkt, Fb die Kraft nach der Veränderung.
- Fa =k·Q1·Q2 / x2
- Fb =k·Q1·Q2 / (2x)2
= k·Q1·Q2 / (4x2)
= k·Q1·Q2 / x2 · 1/4
= Fa · 1/4
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Isotope: Prozentuale Häufigkeit 6, Atombau (Atom-19)Silber kommt als Gemisch zweier Isotope vor 107Ag, Atommasse 106.906 u und 109Ag mit der Atommasse von 108.905 u. Wieviel Prozent Anteil hat jedes Isotop? Berechnung nur bis zu dem Punkt, bis die Gleichung nur noch eine unbekannte Grösse aufweist.
#3155
Lösung: - Istotop I: 107Ag, 106.906 u, x %
- Isotop II: 109Ag, 108.905 u, y %
- x % + y % = 100 %
- y % = 100 % – x %
- PSE: m(47Ag) = 107.8662 u
- x·106.906 u + (1-x)·108.905 u = 107.8662 u
- nicht verlangt, aber als Übung, nach x auflösen ergäbe einen Wert von 51.966% für das Isotop I
und 48.034% für das Isotop II
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Prozentuale Häufigkeit 5, Atombau (Atom-18)Ein Element besteht aus einem Gemisch aus drei Isotopen, wobei die beiden leichteren Isotope die gleiche Häufigkeiten haben. Die Molmassen der drei Isotope sei ebenfalls bekannt.
Berechne daraus die allgemeine Formel der durchschnittlichen Molmasse des Elementes.
#3153
Lösung: - Häufigkeit Isotop I: x, wobei x eine Zahl zwischen 0 (0%) und 1 (100%) wäre
- Häufigkeit Isotop II: x
- Somit hat das Isotop III die Häufigkeit (1-2x)
- Zu erwartendes Molmasse: x·M(Isotop I) + x·M(Isotop II) + (1-2x)·M(Isotop III)
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Prozentuale Häufigkeit 4, Atombau (Atom-17)Brom tritt in der Natur als Gemisch der beiden stabilen Isotope 79Br sowie 81Br auf. Häufigkeiten: 79Br zu 50.65%, m = 78.918338 u. Berechne aus der durchschnittlichen Molmasse des Broms nun die Häufigkeit sowie die Masse des 81Br in u sowie g/mol.
#3151
Lösung: Häufigkeit des zweiten Isotops: 100 – 50.65% = 49.35%
Somit: 0.5065·78.918338 u + 0.4935· x u = 79.904 u
x = 80.9156 u resp. 80.9156 g/molMarch 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Prozentuale Häufigkeit 3, Atombau (Atom-16)Das Element Chlor besteht aus zwei Isotopen: 35Cl resp. 37Cl. m(35Cl) = 34.969 u, Häufigkeit = 75.77%, m(37Cl) = 36.966 u.
Berechne daraus die durchschnittliche Masse eines Chloratoms und interpretiere das Resultat.
#3149
Lösung: m(Cl) = 0.7577·34.969 u + (1-0.7577)·36.966 u = 35.4528731 u
Die durchschnittliche Masse eines Chloratoms beträgt 35.4528 u resp. ein Mol hätte die Masse von 35.4528 Gramm. Beachte: auch wenn man noch so gut in der Natur sucht, nie wird man ein solches Atom finden. Entweder haben die Chloratome die Masse von 34.969 u oder die Masse von 36.966 u.March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Prozentuale Häufigkeit 2, Atombau (Atom-15)Natürlicher Kohlenstoff besteht zu 98.94% aus 12C, der Rest bestehe aus 13C (m=13.003355 u).- Berechne aus diesen Werten die zu erwartende durchschnittliche Kohlenstoffmasse.
- Was kann aus dem tatsächlichen Wert von 12.0107 (Wert aus dem PSE) rückgeschlossen werden?
- Berechne die zu erwartende durchschnittliche Kohlenstoffmasse mit der Idee, dass die Massen von m(12C)=12u und m(13C)=13u betragen.
#3147
Lösung: - 0.9894·12 u + 0.0106·13.003355 u = 12.010635 u
- Der theoretische Wert ('PSE') liegt bei 12.0107 u resp. 12.0107 g/mol. Der kleine Unterschied liegt in gerundeten Werten der Häufigkeiten
- 0.9894·12 u+ 0.0106·13 u = 12.0106 u
Lösung: Aus dem Periodensystem ergibt sich die durschnittliche Masse des Siliciums; 28.09 g/mol resp. die Masse pro hypotetischem Silzumatom.
x = Häufigkeit in % von 28Si, y = Häufigkeit in % von 29Si
Gleichung 1: x + y + 3.1 = 100
Gleichung 2: (x·27.9769u + y·28.9765u + 3.1·29.9738u) / 100 = 28.09u
x und y mit Gleichungen 1 und 2 bestimmen. x = 92.2 %; y = 4.7%March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Vermeintlich gleiche Moleküle, aber unterschiedliche Masse, Atombau (Atom-13)Bei der Reaktion von Brom mit Wasserstoff entsteht Bromwasserstoffgas (HBr). Folgende Isotope beteiligen sich an der Reaktion: 1H, 2H, 79Br sowie 81Br .- Wie lautet die ausgeglichene Reaktionsgleichung?
- Wie viele verschiedene HBr-Moleküle mit unterschiedlicher Masse werden dabei gebildet?
- Welche Isotopenkombination wäre das leichteste HBr, welches das schwerste HBr-Molekül? Angabe inklusive Molmasse.
Annahmen für die Molmassen: sie berechnet sich mit der Vereinfachung, dass m(Proton) = m(Neutron). Somit gilt folgendes:
M(1H) = 1 g/mol, M(2H) = 2 g/mol, M(79Br) = 79 g/mol sowie M(81Br) = 81 g/mol.
#3143
Lösung: - H2 + Br2 ⇄ 2 · HBr
- Es gibt 4 verschiedene mögliche Paare:
1H-79Br, 1H-81Br, 2H-79Br und 2H-81Br - M(1H-79Br) = 80 g/mol, M(1H-81Br) = 82 g/mol, M(2H-79Br) = 81 g/mol, M(2H-81Br) = 83 g/mol
leichtes Molekül 1H-79Br, schwerstes Molekül 2H-81Br
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Allgemeines, Atombau, Isotop (Atom-12)Was ist den drei Siliciumisotopen 28Si, 29Si, 30Si gemeinsam, was ist verschieden?
#3141
Lösung: Die Protonen und Elektronenzahl ist immer gleich, aber die Neutronenzahl ist verschieden. Die chemischen Eigenschaften der drei Isotope sind gleich, nur der Kern ist unterschiedlich schwer. Dadurch ergeben sich unterschiedliche physikalische Eigenschaften
Lösung: Die gleiche Masse heisst somit schlussendlich, dass die Nukkleonenzahl gleich wäre. Es gibt hunderte verschiedenen Lösungen, z.B.:
- m(13C) = m(13N)
- m(13C) = m(13O)
- m(4He) = m(4Li)
Beachte, dass …: die Elemente verschieden sind (Anzahl p verschieden)
Lösung: Die Isotope (eines Elements) haben die gleiche Anzahl Protonen, die Anzahl der Neutronen ist aber unterschiedlich.
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Anzahl Protonen sowie Elektronen (Atom-06)Gegeben seien folgende Notation: H2, H+2, H2+ Welche Notation ist völlig falsch?
#3135
Lösung: Die Notation H2+ ist falsch.
Zur Erinnerung: ein Wasserstoffatom (H) weist ein Proton sowie ein Elektron auf. Gibt das Wasserstoffatom ein Elektron ab, so erhält man ein Wasserstoffion, H+, mit total also 1 Proton sowie 0 Elektronen. Weitere Elektronen können also nicht abgegeben werden, so dass ein H2+ erhalten werden würde.March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Anzahl Protonen, Neutronen und Elektronen bestimmen (Atom-05)Bestimme die Anzahl der Protonen, Neutronen und Elektronen folgender AtomkerneAnzahl … Protonen Neutronen Elektronen 31H 52He 13C 234U 13C2+ 34S2- 4He2+ 17O 200Au+ 78Br–
#3133
Lösung: Anzahl … Protonen Neutronen Elektronen 31H 1 2 1 52He 2 3 2 13C 6 7 6 234U 92 142 92 13C2+ 6 7 4 34S2- 16 18 18 4He2+ 2 2 0 17O 8 9 8 200Au+ 79 121 78 78Br– 35 43 36 March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Atommasseangabe (Atom-04)Steht die Angabe der relativen Atommasse (auf dem Periodensystem) für ein einzelnes Atom oder ein Mol?
#3131
Lösung: Die Angabe steht für zwei 'Ansichten':
— die Masse eines (einzelnen!) Atoms, z.B. beim Kohlenstoff wäre dies 12.0107 u ('units') (oder umgerechnet in Gramm: 12.0107·1.66·10-24 g = 1.99378·10-23 g )
— die Masse eines Mols (=6.022·1023) Atome, z.B. Kohlenstoff 12.0107 Gramm.
Hinweis: um die Umrechnungn nachzuvollziehen, müssten exakte Zahlen (1.660539040·10-24) für das unit undMarch 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Nukleonenzahl (Atom-03)Was ist die Nukleonenzahl (auch Atommassenzahl genannt)?
#3129
Lösung: Diese Anzahl (muss übrigens eine ganze Zahl sein!) entspricht der Summe der Protonen sowie Neutronen eines Atoms. Oder kurz:
Anzahl(p) + Anzahl(n) = Nukleonenzahl
Diese Anzahl kann aus dem (kleinen) üblichen Periodensystem NICHT abgelesen werden. Die Nukleonenzahl steht definitionsgemäss oben links beim Elementsymbol.Beispiel: 13C sei gegeben. Da die Rede von 'C' (also Kohlenstoff) ist, weiss man, dass 6 Protonen vorhanden sein müssen. (Jedes Kohlenstoffatom hat per Definition 6 Protonen). Aus der Differenz zwischen 13 und 6 errechnet sich die Anzahl der Neutronen: 7. Somit:
Anzahl Protonen = 6
Anzahl Neutronen = 7
Nukleonenzahl = 13
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Anzahl Protonen (Atom-02)Wie finde ich heraus, wie viele Protonen ein Atom hat?
#3127
Lösung: Die Ordnungszahl auf dem PSE gibt die Antwort auf die Frage. Bei Gold wären dies 79 Protonen. Hinweis: Ein Atom kann auch 'Zwillinge' haben, nennen sich aber 'Isotope': die Anzahl der Protonen ist identisch, die Anzahl der Neutronen unterscheidet sich aber.
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Bestimme die Anzahl der Protonen (Atom-01)Was sind Protonen?
#3125
Lösung: Protonen sind neben den Neutronen und Elektronen eines der Bestandteile des Atoms. Die Anzahl der Protonen definieren den Namen des Elements. Ein Atom mit (z.B.) 79 Protonen (und völlig unwichtig wie viele Neutronen und Elektronen es hat) wird immer Gold ('Au') genannt.
Lösung: Hinweis: Normalbedingungen bei Gasen heisst: ein mol beansprucht 22.4 L
Somit gilt: n = 1, V = 22.4 L
Aus Dichte=m/V und n=m/M folgt: D=n·M/V- Dichte = m/V = n·N/V
Dichte(CO2)= 1mol·M(CO2)/22.4 L = 44/22.4= 1.96 g/L
Dichte(O2) = 32/22.4 = 1.43 g/L
Dichte(N2) = 28/22.4 = 1.25 g/L - Luft bestehe zu 80% aus N2 sowie 20% O2
Bestandteil N2: 80% eines mols: 0.8 mol
Bestandteil O2: 20% eines mols: 0.2 mol
Dichte(Luft) = (0.8·M(N2)+0.2·M(O2))/22.4 = (0.8·28+0.2·32)/22.4 = 1.29 g/L - Die Dichte von CO2 beträgt 1.96 g/L, von der Luft 1.29 g/L. Somit ist CO2 'schwerer' wie die Luft und verdrängt somit das 'leichtere' O2 (Dichte 1.43 g/L), die Flamme erstickt, da kein Sauerstoff zur Kerzenflamme dringen kann.
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Konzentration, Dichte 1 (st-95)Eine Lösung hat eine Masse von 120 Gramm. Ihr Volumen beträgt 110 ml. Berechne ihre Dichte.
#3121
Lösung: - Dichte = m/V
- d = 120 g / 110 ml = 1.09 g/ml
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Konzentration, Aufgabe 4 (st-94)Diverse Berechunungen rund um die Konzentration.- Zu 150 ml einer Lösung mit c = 0.3 mol/l werden 200 ml Wasser gegeben. Welche Konzentration
- Zu 300 ml einer Lösung mit c = 0.3 mol/l werden 200 ml einer (gleichen) Lösung mit c= 0.5 mol/L gegeben. Welche Konzentration hat die Lösung jetzt?
- Gegeben sei 1.5 L einer Kochsalzlösung mit c = 0.15 mol/L.
Nun sollen aber 2.0 L einer Kochsalzlösung mit c = 0.3 mol/L hergestellt werden. Wie viele Gramm Kochsalz sowie Wasser muss zur gegebenen Kochsalzlösung noch zusätzlich dazugegeben werden.
#3119
Lösung: - c = n/V resp. n = c·V
n(Lösung) = c·V = 0.3 mol/l·0.15 l = 0.045 mol
neues Volumen: 150 ml + 200 ml = 350 ml rsp. 0.35 L
c = n/V = 0.045 mol / 0.35 L = 0.129 mol/L - c = n/V resp. n = c·V
n1(Lösung) = c1·V1 = 0.3 mol/l·0.3 l = 0.09 mol
n2(Lösung) = c2·V2 = 0.5 mol/l·0.2 l = 0.1 mol
neue n: n1 + n2 = 0.19 mol
neues Volumen: 300 ml + 200 ml = 500 ml rsp. 0.55 L
c = n/V = 0.19 mol / 0.5 L = 0.38 mol/L - Zusätzliches Volumen: 2.0 L – 1.5 L = 0.5 L
n1(1.5 L Lösung) = c1·V1 = 0.15 mol/L·1.5L = 0.225 mol
n2(2.0 L Lösung) = c2·V2 = 0.3 mol/L·2L = 0.6 mol
mit n=m/M resp. m(NaCl) =n·M(NaCl)
M(NaCl) = 58.5 g/mol
m1(NaCl) =0.225 mol · 58.5 g/mol = 13.16 g
m2(NaCl) =0.6 mol · 58.5 g/mol = 35.1 g
Zusätzlichge Menge NaCl = 35.1-13.16 = ca. 22 Gramm
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Konzentration, Aufgabe 10 (st-93)Berechne die Stoffmengenkonzentration von Saccharose (Haushaltszucker, C12H22O11), in einer Tasse Kaffee (150 ml), wenn darin ein Würfelzucker (m = 7.7 g) aufgelöst wird.
Zusatz: Wie viele Moleküle Koffein (C8H10N4O2) befinden sich nach einem Kaffee im Körper, wenn in einer Tasse Kaffee 80 mg davon aufgelöst waren?
#3117
Lösung: - c = n/V = m/M/V
M(C12H22O11) = 342 g/mol
c = 7.7g/342g/mol / 0.15 L = 0.15 mol/L - Zusatzaufgabe:
- n = m/M
M(C8H10N4O2) = 194 g/mol
· n = 0.08/194 = 0.000412 mol = 4.12·10-4 mol
· 1 mol = 6.022·1023
· 4.12·10-4 mol → 2.48·1020
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Konzentration, Aufgabe 12 (st-92)1 Gramm Gold soll auf die Weltmeere verteilt werden. Wieviele Goldatome befinden sich pro Liter.
#3115
Lösung: - Idee: ca. 60% der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt, Erdradius ca. 6000 km, durchschnittliche Wassertiefe ca. 3 km
- all diese Annahmen liefern ein Volumen von 0.814·109 km3
- Wikipedia hat fast das gleiche Volumen:
V = 1.338·109 km3 = 1.338·1021 Liter
im folgenden wird mit dem Wikipedia-Wert weitergerechnet - 1 g Au → n(Au)=1g/197g/mol= 1/197 mol
- 1/197 mol ≙ 3.057·1021 Au-Atome
- 3.057·1021 / 1.338·1021 = 2.28 Atome pro Liter
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Konzentration, Aufgabe 1233 (st-90)Diverse Berechunungen rund um die Konzentration.- 5 Gramm Kochsalz wird in ein Liter Wasser gegeben. Welche Konzentration hat die Lösung?
- 18 g C6H12O6 werden in 120 ml Wasser gelöst.Welche Konzentration hat die Lösung?
- 10 ml einer 0.02 mol/l Vitamin C Lösung wurden produziert. Welche Masse hatte die eingewogene Masse?
Hinweis: M(Vitamin C) = 176.13 g/mol - Es sollen 100 ml einer Magnesiumbromidlösung (MgBr2) mit der Konzentration von c = 0.02 mol/L hergestellt werden.
Wie kann diese Lösung im Chemielabor hergestellt werden? - Ein Liter einer Kochsalzlösung wiege 1.34 kg. Welche Konzentration hat die Lösung?
#3113
Lösung: Das Volumen muss in Liter angegeben werden.
- c = m(NaCl)/M(NaCl)/V = 5g/58.5g/mol/1.0 L = 0.085 mol/l
- c = m(C6H12O6)/M(C6H12O6)/V = 18g/180g/mol/0.12L = 0.833 mol/l
- c = n/V = m/M/V → m = c·V·M
m = 0.02 mol/l · 0.01 l · 176.13 g/mol = 0.035 g - c = n/V = m/M/V → m = c·V·M
M(MgBr2) = 184.3 g/mol
m = 0.02 mol/L · 0.1 L · 184.3 g/mol = 0.3686 g
Es müssen also 0.3686 Gramm MgBr2 eingewogen werden und soviel Wasser hinzugefügt werden, dass das Schlussvolumen 100 ml beträgt. - Annamhe: 1 Liter Wasser sei 1.0 kg, der Rest also Kochsalz: 340 Gramm
n=m(NaCl)/M(NaCl) = 340g/58.5 g/mol = 5.81 mol
c = n/V = 5.81 mol / 1.0 L = 5.81 mol/L
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Diverse Berechnungen, ideales Gasgesetz (st-84)Diverse Berechnungen- Eine Gasprobe nimmt bei einem Druck von 75 kPa ein Volumen von 360 ml ein. Welches Volumen nimmt die Probe bei der gleichen Temperatur unter einem Druck von 100 kPa ein ?
- Das Volumen einer Gasprobe beträgt 462 ml bei 35 ℃ und 115 kPa. Welches ist das Volumen bei Normalbedingungen ?
- Wieviel Liter CO (g) bei Normalbedingungen gemessen, werden benötigt, um 1.0 kg Rost (Fe2O3) folgendermassen umzusetzen:
Fe2O3 + CO → Fe + CO2 - Ein Mol eines Gases beansprucht bei Normalbedingungen 22.4 Liter. Berechne die Seitenlänge des Mol-Würfels.
- Wieviel Kilogramm Luft sind in einem Schulzimmer?
Annahmen: 180 m3, 20 ℃ 100'000 Pa, Luft 80% N2, 20% O2
#3111
Lösung: Beachte, dass die Gasgleichung folgendermassen umformuliert werden kann:
p·V = n·R·T → p·V/T = n·R
Beachte, dass nach dieser Umforung der Term n·R auf einer Seite steht. Da es sich um konstante Werte handelt, bleibt somit der Wert, egal wie gross p, V und T sein mögen, immer gleich und folgende praktisch Gleichung resultiert:
p1·V1/T1 = p2·V2/T2
Die Werte 1 resp. 2 sollen darauf Hinweisen, dass es sich um die Situation 1 resp. 2 handelt.- Es gelte p1·V1/T1 = p2·V2/T2 mit …
p1 = 75 kPa, V1 = 360 ml, p2 = 100 kPa, T2 = T1
V2 = p1·V1·T1/(p2·T1) = p1 ·V1/p2
V2 = 75 kPa · 360 ml / 100 kPa = 270 ml - Es gelte p1·V1/T1 = p2·V2/T2 mit …
p1 = 115 kPa = 115'000 Pa, V1 = 462 ml, T1 = 35 ℃ = 308 K
p2 = 103'000 Pa, T2 = 0 ℃ = 273 K
V2 = p1·V1·T2/(p2·T1)
V2 = 115'000 Pa · 462 ml · 273 K / (308 K · 101'000 Pa) = 466 ml - Auggleichen der Reaktionsgleichung:
1 · Fe2O3 + 3 ·(g) CO → 2 · Fe + 3 · CO2
n(Fe2O3) = m/M = 1000/159.6 = 6.27 mol
n(CO) = 3 · 6.27 = 18.8 mol
1 mol (bei Standardbedingungen) entspricht 22.4 L
18.8 mol : 421 Liter - x3 = 22.4 L = 22.4 dm3 = 0.0224 m3
x = ∛(0.0224m3) = 0.28 Meter - Es gelte p1·V1/T1 = p2·V2/T2 mit …
p1 = 101'300 Pa, V1 = 22.4 L, T1 = 0 ℃ = 273 K
p2 = 100'000 Pa, T2 = 20 ℃ = 293 K
V2 = p1·V1·T2/(p2·T1)
V2 = 101300·22.4·293/(273·100'000) = 24.35 L
Dichte(Luft) = (0.8·28+0.2·32) / 24.35 = 1.18 g/L
1.18 g/L = 1.18 kg/m3
180 m3 → 212.4 kg
Lösung: - Bei Null Grad Celsius und Normaldruck (101'325 N/m2) beansprucht jedes ideale Gas ein Volumen von 0.0224 m3 resp. 22.4 Liter.
- Dieser Wert kann aber auch berechnet werden:
· V = n·R·T/p mit …
· n=1 mol, R=8.314J/(molK),
· T=273K, p=101300N/m2 ergibt
· sich ein Volumen von 0.0224 m3 resp. 22.4 Litern.
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Gasgleichung 2 (st-81)Wieso spricht man eigentlich von der 'idealen' Gasgleichung?
#3107
Lösung: Es gelten die nicht schlechten Annahmen, dass die Gasteilchen sich voneinander unabhängig bewegen und dass das Eigenvolumen des Gases vernachlässigbar klein ist zum beanspruchten Volumen. Bei Normalbedingungen (Null Grad Celsius sowie Druck auf Meereshöhe) ergibt sich ein Volumen von 22.4 Liter resp. 0.0224 m3
March 18, 2026 at 5:23 pm in reply to:Gasgleichung 1 (st-80)Wie lautet die allgemeine (ideale) Gasgleichung und was ist das?
#3105
Lösung: - Sie lautet p·V = n·R·T, wobei …
· p der Druck (in N/m2)
· T die Temperatur (in Kelvin)
· n die Anzahl Mol
· V das Volumen (in m3)
· und R eine Konstante (8.314 J·mol·K) ist.
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